Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.12.2013

15:30 Uhr

Nach Microsoft-Gerücht

Mollenkopf wird Qualcomm-Chef

Nun also doch nicht Microsoft: Chip-Spezialist Qualcomm ernennt Steve Mollenkopf zum neuen Konzernchef. Zuvor wurde er als Kandidat für den Microsoft-Spitzenjob genannt. Die Suche nach dem Ballmer-Nachfolger geht weiter.

Steve Mollenkopf scheint derzeit sehr gefragt zu sein: Angeblich hat Microsoft Interesse an ihm als Ballmer-Nachfolger. Sein derzeitiger Arbeitgeber macht ihn kurzerhand zum Chef. dpa

Steve Mollenkopf scheint derzeit sehr gefragt zu sein: Angeblich hat Microsoft Interesse an ihm als Ballmer-Nachfolger. Sein derzeitiger Arbeitgeber macht ihn kurzerhand zum Chef.

San DiegoDer Chip-Spezialist Qualcomm hat seinen Manager Steve Mollenkopf zum neuen Konzernchef gekürt – wenige Stunden, nachdem er als Kandidat für den Spitzenjob bei Microsoft genannt wurde. Der 44-jährige Mollenkopf soll im kommenden März die Führung bei Qualcomm übernehmen, wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte. Er war bisher für das operative Geschäft zuständig. Der bisherige Konzernlenker Paul Jacobs soll in einer neuen Position die Strategie weiterhin mitentwickeln. Qualcomm ist der weltgrößte Hersteller von Kommunikations-Chips für Smartphones und Tablets.

Kurz zuvor hatte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg Mollenkopf als einen Kandidaten für den Chefposten bei Microsoft genannt. Dort wird ein Nachfolger für Konzernchef Steve Ballmer gesucht, der sich bis spätenstens nächsten Sommer zurückziehen will. Microsoft versucht derzeit den Umbau vom Software-Konzern zu einem Geräte-Anbieter. Dafür übernimmt Microsoft unter anderem gerade die Handy-Sparte von Nokia. Das Geschäft mit Smarpthones und Tablets gilt angesichts niedriger Marktanteile des Handy-Betriebssystems Windows Phone als Achillesverse des Konzerns. Mollenkopfs Kompetenzen hätten also durchaus nützlich sein können. Microsoft kommentierte die Berichte über mögliche Kandidaten bisher nicht.

Microsoft will nach bisherigen Medienberichten möglichst noch in diesem Jahr einen Nachfolger für Ballmer finden. Lange wurde Ford-Chef Alan Mulally als aussichtsreicher Kandidat gehandelt, doch zuletzt hieß es, er wolle bis Ende 2014 bei dem Autokonzern bleiben. Als weitere Anwärter gelten der frühere Nokia-Chef Stephen Elop, der mit der Übernahme des Handy-Geschäfts der Finnen zum Windows-Konzern zurückkehrt, sowie Microsofts Cloud-Chef Satya Nadella. Zwischenzeitlich war auch von mehreren anderen Kandidaten wie Ex-Skype-Chef Tony Bates die Rede.

Die wichtigsten Neuerungen in Windows 8.1

Startknopf

Tatsächlich kommt der Startknopf zurück, wie viele Nutzer es gefordert haben. Nach einem Klick öffnet darauf sich allerdings kein Fenster, sondern der Startbildschirm, den Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat.

Desktop-Modus

Wer ein Gerät ohne Touchscreen hat, kann künftig im klassischen Desktop-Modus starten.

Sperr-Bildschirm

Der Sperr-Bildschirm wird persönlicher: Er zeigt Fotos als Diaschau an. Zudem können Nutzer Skype-Anrufe direkt entgegennehmen und Aufnahmen mit der Kamera machen.

Umgang mit mehreren Monitoren

Windows 8.1 erleichtert den Umgang mit mehreren Monitoren enorm, ohne große Konfiguration können Anwendungen auf den Bildschirmen hin- und hergeschoben werden.

Universalsuche

Das Betriebssystem bekommt eine Universalsuche, die nicht nur Ergebnisse vom Computer, sondern auch aus dem Internet liefert. Damit lassen sich schnell installierte Apps aufspüren und starten, aber auch eigene Texte oder Websites finden.

Internet Explorer 11

Microsoft hat seinen Browser Internet Explorer 11 für die Touch-Bedienung optimiert – er ist Teil von Windows 8.1.

Unterstützung für 3D-Drucker

Das Betriebssystem soll das drahtlose Drucken erleichtern – entweder per WLAN oder NFC. Zudem enthält Windows 8.1 Treiber für 3D-Drucker, womit die Erstellung von 3D-Objekten so leicht werden soll wie der Druck eines Dokumentes.

Leichtere Verwaltung

Die IT-Abteilungen in Unternehmen können kontrollieren, welche Anwendungen auf dem Startbildschirm eines Rechners liegen. Über „Work Folders“ lassen sich Daten aus den Benutzerordnern mit dem Unternehmensnetzwerk synchronisieren.

Regelmäßige Updates

Windows 8.1 erscheint nur ein Jahr nach Windows 8. Damit steht das Betriebssystem für eine neue Update-Politik: Microsoft will künftig häufiger neue Versionen veröffentlichen. Damit kann der Software-Hersteller besser auf Trends und Kundenwünsche eingehen, wie es heutzutage viele Firmen tun.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×