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13.03.2014

08:35 Uhr

Nach Verkäufen

Rhön-Klinikum muss Verluste verkraften

Die Fresenius-Übernahmen zeigen Wirkung, die Gewinne bei Röhn-Klinikum sinken merklich. Das umsatzstarke Geschäft der Patientenbehandlung in den Kliniken fehlt dem Konzern, nun will er sich erstmal neu ordnen.

Wo geht es hin, mit Rhön-Klinikum? Das will der Konzern nach den Übernahmen durch Fresenius nun neu definieren und gibt sich deshalb auch bei den Prognosen vorsichtig. Reuters, Sascha Rheker

Wo geht es hin, mit Rhön-Klinikum? Das will der Konzern nach den Übernahmen durch Fresenius nun neu definieren und gibt sich deshalb auch bei den Prognosen vorsichtig.

FrankfurtDer Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum hat im Zuge des Verkaufs eines Großteils seiner Kliniken im vergangenen Jahr weniger verdient. Der Konzerngewinn sei um 2,6 Prozent auf 90 Millionen Euro gesunken, teilte die fränkische Klinikgruppe am Donnerstag mit. Analysten hatten mit einem Überschuss von 83,8 Millionen Euro gerechnet. Im vergangenen Jahr behandelte das Unternehmen 2,65 Millionen Patienten in seinen bislang 54 Kliniken – ein Plus von knapp vier Prozent. Der Konzernumsatz nahm um 5,2 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro zu.

Für das laufende Jahr werde der Konzern wegen der Neuordnung der Gesellschaft keine Ziele für Umsatz und Ergebnis nennen, erklärte Rhön-Klinikum. Das Bundeskartellamt hatte kürzlich den Weg für den bislang größten Zusammenschluss im deutschen Krankenhausmarkt frei gemacht. Für rund drei Milliarden Euro übernimmt der Gesundheitskonzern Fresenius einen Großteil der Kliniken von Rhön. Durch den Klinikverkauf schrumpft Rhön gemessen am Umsatz um rund zwei Drittel.

Von

rtr

Kommentare (1)

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13.03.2014, 09:38 Uhr

Was für Verluste? Rhön hat aufgrund des Verkaufs und der Umstrukturierung anstatt 93 Millionen ( 2012 ), 90 Millionen in 2013 verdient. Die 3 Millionen sind gerade zu "lächerlich" wenn man in die Waagschale legt, daß Rhön rund 3 Milliarden ( 3000 Millionen ) durch den Verkauf einnimmt. Der Hintergrund derart überzogener Artikel läßt vermuten dass der Autor keine kaufmännische Ausbildung genossen hat oder seine Leser aus anderen Gründen in die Irre führt.

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