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06.05.2015

12:59 Uhr

Nicko Cruises

Ukraine-Krise treibt Reiseanbieter in Insolvenz

Nicko Cruises ist zahlungsunfähig. Der Stuttgarter Reiseveranstalter hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Schuld an der Pleite sind die Ukraine-Krise und das Hochwasser 2013.

Die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine haben den auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter Nicko Cruises in die Pleite getrieben. dpa

Ukraine-Krise

Die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine haben den auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter Nicko Cruises in die Pleite getrieben.

StuttgartDie anhaltenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben den Stuttgarter Reiseveranstalter Nicko Cruises in die Insolvenz getrieben. Das Unternehmen hat bereits am Dienstag beim Amtsgericht Stuttgart die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt, teilte Nicko Cruises mit. Ziel sei es, die Firma mit 100 Mitarbeitern fortzuführen.

Das Hochwasser im Frühjahr 2013 mit den daraus resultierenden Reiseausfällen sowie die Spannungen in den Kernmärkten Russland und Ukraine hätten dem auf Flusskreuzfahrten spezialisierten Anbieter geschadet. Sinkende Buchungszahlen hätten zu Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Amtsgericht Stuttgart hat den Rechtsanwalt Michael Pluta als vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt.

Unglaubliche Dinge, die in Hotels vergessen werden

Geld

Er hat sich so viel Mühe gegeben und sich gleich mehrere Verstecke überlegt. Doch dann reiste der Gast eines Hotels in Washington ohne die 10.000 Dollar wieder ab, die er an mehreren Orten in seinem Hotelzimmer platziert hatte. Damit ist er aber nicht alleine. Bei einer Umfrage auf „lastminute.de“ kam heraus, dass Hotelgäste immer wieder Bares liegen lassen.

Besonders oft berichten davon Hotels in Las Vegas. Aber auch in einem Hotel in Hamburg ließ jemand einen großen vierstelligen Betrag zurück. In einer Parkgarage in Barcelona fanden die Hotelangestellten sogar eine Tasche mit über 200.000 Euro - allerdings waren es alles gefälschte 500-Euro-Scheine.

Schmuck

Auch teuren Schmuck vergessen Hotelgäste in der Eile. In Athen ein Diamantcollier, ein Diamantring in Edinburgh und sogar ein Hochzeitskleid in einem Hotel in New York. Ein Mann hätte sogar fast die eigene Hochzeit vermasselt, als er den Verlobungsring in einem Hotel in Mailand liegenließ. Rechtzeitig zur Feier konnten die Hotelmitarbeiter das Schmuckstück jedoch zuschicken.

Waffen

Immer wieder finden Hotelmitarbeiter auch weniger Romantisches in Hotelzimmern. In einem Hotel in Las Vegas vergaß ein Polizist seine Waffe mitsamt seiner Polizeimarke. Angestellte in Mailand und New York wussten von liegengelassener Munition und Pistolen zu berichten - und auch aus Barcelona reiste ein Polizist ohne seine Marke ab.

Schwert

Es bleibt gefährlich. In einem Hotel in Istanbul hat ein Gast aus Japan ein altes, traditionelles Yakuza-Schwert vergessen.

Schnecken

Nicht schlecht staunten auch die Mitarbeiter eines Budapester Hotels, als sie eine Tasche voll mit Schnecken fanden. Erst hielten sie die für Müll, bis sich herausstellte, dass die abgereisten Gäste bereits nach den kleinen Tierchen suchten.

Kumpel

Blitzartig verließ ein Gast das 4-Sterne-Hotel auf Mallorca, um noch rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Erst dort fiel ihm auf, dass er seinen besten Freund selig schlafend im Zimmer vergessen hatte.

Hund

Auch des Menschen bester Freund ist nicht davor gefeit, im Hotel zurückgelassen zu werden. In einem Vier-Sterne-Hotel in Mailand saß ein Hund noch im Hotelzimmer, als sein Herrchen bereits sogar das Land verlassen hatte.

Mutter

Schon fast tragisch ist der Fall, von dem Hotelmitarbeiter aus Dublin berichteten. Hier hat ein Gast seine Mutter vergessen. Es fiel ihm erst auf, nachdem ein Anruf aus dem Hotel kam. Am Flughafen machte er Kehrt und nahm die Frau Mama doch noch mit.

Schlange

Nicht schlecht staunte ein Gast, als er in seinem Hotelzimmer in Washington eine Schlage fand. Sein Vorgänger hatte sie dort vergessen.

Ehefrau

Am letzten Tag seiner Dienstreise in Prag fuhr ein Mann direkt vom Geschäftstermin zum Flughafen. Dumm nur, dass seine Gattin im Hotel auf ihn wartete. Vielleicht ein kleiner Trost: Sie ist mit diesem Schicksal nicht allein. Ein Vier-Sterne-Hotel in Brüssel wusste ebenfalls von einer vergessenen Ehefrau zu berichten.

Die nächsten Reisen werden aber „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ stattfinden, teilt der Flusskreuzfahrtanbieter mit. Bisher getätigte Zahlungen von Kunden seien über die Reiseversicherungsscheine abgedeckt. Nicko Cruises war 1992 als Veranstalter für Russland-Reisen gegründet worden.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Vittorio Queri

06.05.2015, 13:54 Uhr

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