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04.08.2016

10:28 Uhr

Nike

Sportausrüster stellt keine Golfschläger mehr her

Der Sportartikelhersteller Nike zieht sich teilweise aus dem Golf-Geschäft zurück. Künftig wird es keine Schläger oder Taschen der US-Marke mehr geben. Trotzdem will der Konzern weiterhin mit Golf-Stars zusammenarbeiten.

Der Profi-Golfer steht bei Nike unter Vertrag. Reuters

Tiger Woods

Der Profi-Golfer steht bei Nike unter Vertrag.

BeavertonNach Adidas tritt nun auch der US-Rivale Nike in der Sportartikelbranche den Rückzug aus dem Geschäft mit Golfequipment an. Künftig will Nike nur noch Bekleidung und Schuhe für den Golfsport verkaufen. Die Entwicklung von Schlägern, Bällen oder Taschen will der Konzern aus Oregon hingegen aufgeben, wie er am Mittwoch in Beaverton mitteilte.

Golf ist längst nicht mehr so lukrativ für die Hersteller, weil immer weniger Menschen dieser Sportart nachgehen. Nike wies in seiner Golfsparte in den vergangene drei Jahren Umsatzrückgänge auf.

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Wie schwer das Geschäft geworden ist, musste auch Adidas am eigenen Leibe spüren. Als größter Golfausrüster der Welt war der Konzern aus Herzogenaurach besonders betroffen, als vor einigen Jahren die Umsätze auf dem weltweiten Golfmarkt einbrachen.

Die Franken bauten ihre Sparte zunächst um, entschieden sich dann aber in diesem Frühjahr dazu, einen Ausrüstungsteil mit Schlägern und Golftaschen sowie zwei kleinere Marken zum Verkauf zu stellen. An der Marke „Adidas Golf“, die Schuhe und Kleidung mit dem sichtbaren Drei-Streifen-Schriftzug herstellt, wollen die Franken hingegen festhalten.

Von

dpa

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