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31.08.2012

16:48 Uhr

Nobles Geburtstagskind

Warren Buffett verschenkt Milliarden

Verkehrte Welt: Zu seinem 82. Geburtstag macht Starinvestor Warren Buffett selbst Geschenke. Der drittreichste Mensch der Welt, der weltweit als Wohltäter bekannt ist, gab seinen Kinder Milliarden für ihre Hilfsprojekte.

Geburtstagskind Warren Buffett verteilt an seinem großen Tag Milliarden. dapd

Geburtstagskind Warren Buffett verteilt an seinem großen Tag Milliarden.

OmahaDer kauzig-liebenswerte Starinvestor Warren Buffett verteilt zu seinem 82. Geburtstag großzügig Geschenke: Er vermacht seinen drei erwachsenen Kindern Susan, Howard und Peter dicke Aktienpakete seiner Investmentholding Berkshire Hathaway. Die Papiere im Milliarden-Wert sind jedoch nicht für die Sprösslinge persönlich bestimmt, sondern für deren Wohltätigkeitsorganisationen.

„Ihr habt meine höchsten Erwartungen übertroffen“, schrieb Buffett in einem offenen Brief zu seinem Ehrentag am Donnerstag. „Eure Mutter wäre genauso stolz auf Euch wie ich“, fuhr der Witwer fort. „Ich sehe ihren Einfluss in dem, was ihr vollbringt.“ Der Brief von einer Seite Länge war unterschrieben mit „Alles Liebe, Dad“.

Buffett hatte seinen Kindern bereits vor sechs Jahren einen Teil seines Vermögens für den guten Zweck versprochen. Die 12,2 Millionen sogenannten B-Aktien von Berkshire Hathaway verdoppelte der Starinvestor nun auf 24,4 Millionen Stück. Das Gesamtpaket ist bei einem Kurs zum Wochenausklang von rund 84 Dollar nun gut 2 Milliarden Dollar wert (1,6 Mrd Euro) - und das für jede der drei Organisationen wohlgemerkt.

Allerdings wird Vater Buffett seinen Kindern nicht alle Aktien auf einmal aushändigen. Sie können über mehrere Jahre hinweg jeweils mit Paketen im Wert von mehr als 100 Millionen Dollar rechnen. „Ich bin überzeugt, dass ihr das Geld klug nutzen werdet, jeder auf seine Weise“, schrieb er.

Susan hat sich dem Kampf gegen Armut und für Bildung verschrieben, Howard hilft Kleinbauern in Entwicklungsländern und Peter unterstützt Frauenprojekte. Der Brief ihres Vater sei eine Überraschung gewesen, sagten die Buffett-Kinder der Lokalzeitung „Omaha World-Herald“. Das Blatt gehört seit kurzem ebenfalls zum Buffett-Imperium. „Es ist so süß, dass er das getan hat“, sagte Susan.

Kommentare (5)

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Truthbetold

31.08.2012, 19:25 Uhr

Richtig ist, dass der Herr überhaupt nicht nett ist, sondern seine Milliarden dem Eugeniker Bill Gates und seiner Stiftung spendet. Wieso nicht Brunnen bauen oder irgendein anderes brauchbares Projekt starten, statt sich immer auf Impfungen konzentrieren? Darüber sollten alle uninformierten nachdenken. Natürlich wegen all dem Gift und den Viren in den Impfstoffen - kill with kindness.

das_Image_stimmt

31.08.2012, 22:11 Uhr

Endlich mal einer, der das anspricht, die Eugenetik. Wo man in Hilfsprojekten unter dem Deckmäntelchen der Wohltaten Medikamente ausprobiert, die man im eigenen Land so nicht ausprobieren dürfte. Manche stellten hinterher fest, dass man zwangsterilisiert ist oder unfruchtbar. Halt dumm gelaufen.

Wenn er wirklich Wohltäter wäre, wäre er nicht drittreichster Mann der Welt, der Mentor von Bill Gates.

Wie war das noch mit der "wir stiften unser Vermögen" Aktion unter dem Blick der ganzen Welt. Nur sagen wir nicht wann.

Account gelöscht!

01.09.2012, 06:02 Uhr

Leute wie Buffet kann man sich getrost zum Vorbild nehmen.

Ganz im Gegensatz zu Leuten die naturbreit oder drogenunterstützt bei Chemtrailäquivalentem Gelaber ihre selektive Wahrnehmungsverzerrung trainieren.

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