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12.03.2013

11:32 Uhr

Ölförderung gestiegen

Rekordgewinn für BASF-Tochter Wintershall

Der Energiekonzern Wintershall profitierte 2012 von der gestiegenen Ölförderung in Libyen und hat ein Rekordergebnis eingefahren. Konzernchef Seele will nun weiter investieren – und signalisierte Interesse an Dea.

Bei Wintershall laufen wieder mehr Öl und Gas durch die Pipelines. dpa

Bei Wintershall laufen wieder mehr Öl und Gas durch die Pipelines.

Frankfurt/KasselErdöl aus Libyen und Erdgas aus Russland haben dem deutschen Öl- und Gaskonzern Wintershall 2012 erneut einen Rekordgewinn in die Kassen gespült. Das Ergebnis stieg um fast 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie die BASF-Tochter am Dienstag bekanntgab. 2011 hatte das Kasseler Unternehmen dank des hohen Ölpreises erstmals mehr als eine Milliarde Euro Gewinn erzielt.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr von 12,1 Milliarden Euro (2011) um 39 Prozent auf 16,7 Milliarden. Grund sei die nach den politischen Unruhen wieder deutlich gestiegene Ölförderung in Libyen sowie der Ausbau der Erdgasproduktion in Russland. „Ziel ist es, in 2013 Umsatz und Ergebnis der Wintershall erneut zu steigern“, betonte Vorstandsvorsitzender Rainer Seele.

Auf der Pressekonferenz äußerte Seele auch sein Interesse an der RWE-Tochter Dea. Der Energiekonzern RWE hatte vor rund einer Woche bekanntgegeben, seine Öl- und Gasfördertochter abstoßen zu wollen. „Wir prüfen alle attraktiven Akquisitionsmöglichkeiten, auch RWE Dea“, sagte der Vorstandsvorsitzende am Dienstag. Nach dieser Prüfung „werden wir dazu eine Entscheidung treffen“.

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