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30.04.2013

17:59 Uhr

Ölkonzern

TNK-Übernahme drückt Gewinn von Rosneft

Der Gewinn des staatlich kontrollierten Ölkonzerns wurde durch die milliardenschwere Übernahme von TNK-BP zwar geschmälert – doch nicht so stark wie Branchenexperten erwartet hatten.

Firmenschild von Rosneft: Experten erwarteten noch weniger Gewinn. dapd

Firmenschild von Rosneft: Experten erwarteten noch weniger Gewinn.

MoskauDie Milliardenübernahme des russisch-britischen Joint-Ventures TNK-BP hat zu Jahresanfang negativ in der Bilanz der weltgrößten Ölfirma Rosneft zu Buche geschlagen. Der Nettogewinn fiel im ersten Quartal nach Angaben vom Dienstag um 13 Prozent auf umgerechnet 2,5 Milliarden Euro.

Trotz des Rückgangs verdiente der Gigant damit gut zehn Prozent mehr als von Branchenexperten erwartet. Den Umsatz dagegen konnte Rosneft um sieben Prozent auf etwa 20 Milliarden Euro steigern.

Der staatlich kontrollierte Konzern schloss die TNK-BP-Übernahme im Gesamtwert von rund 40 Milliarden Euro Ende März ab. Dies schmälerte den Nettogewinn um etwa 1,2 Milliarden Euro. Rosneft musste sich zur Finanzierung der Übernahme viel Geld leihen: Ende März belief sich der Schuldenberg auf 44 Milliarden Euro.

Von

rtr

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