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26.02.2015

01:00 Uhr

Ölpreis drückt Kosten

Qantas schreibt wieder schwarze Zahlen

Qantas ist in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs über seine eigene Prognose hinausgeflogen: Die australische Airline macht wieder Gewinn, und zwar mehr als gedacht. Dahinter steckt nicht nur der Ölpreis.

Eine Maschine von Qantas beim Start: Die australische Fluglinie hat mit den neuesten Geschäftszahlen ihre eigene Prognose übertrumpft. AFP

Qantas hebt ab

Eine Maschine von Qantas beim Start: Die australische Fluglinie hat mit den neuesten Geschäftszahlen ihre eigene Prognose übertrumpft.

SydneyDeutlich niedrigere Treibstoffkosten und Kostensenkungen bescheren der lange krisengeplagten Fluggesellschaft Qantas wieder schwarze Zahlen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe die Airline das beste Ergebnis seit vier Jahren eingeflogen, teilten die Australier am Donnerstag mit.

Niedriger Ölpreis: Qantas schafft Kerosinzuschlag ab

Niedriger Ölpreis

Qantas schafft Kerosinzuschlag ab

Die australische Fluggesellschaft Qantas erhebt auf Langstreckenflügen keinen Kerosinzuschlag mehr. Grund ist der niedrige Ölpreis. Flugtickets werden allerdings nicht günstiger – die Airline erhebt die Preise.

Der Gewinn vor Steuern betrage 367 Millionen australische Dollar (umgerechnet 255 Millionen Euro). Damit übertraf das Unternehmen seine eigene Prognose von 300 bis 350 Millionen australische Dollar.

Alle Segmente und damit auch die Langstreckenverbindungen seien profitabel, teilte die Airline weiter mit. Quantas hatte in den vergangenen Jahren immer wieder rote Zahlen geschrieben - unter anderem wegen hoher Treibstoffkosten.

Doch auch der starke australische Dollar sowie ein scharfer Wettbewerb im Heimatmarkt und auch auf den internationalen Strecken machte der Fluggesellschaft zu schaffen. Das Management hatte deswegen ein milliardenschweres Sparprogramm aufgelegt, das auch den Abbau von 5000 Stellen vorsieht.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern einen Rekordverlust von 2,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 1,9 Milliarden Euro) hinnehmen müssen. Einen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wollte das Unternehmen wegen der starken Schwankungen des Ölpreises nicht geben.

Von

rtr

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