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27.08.2014

01:37 Uhr

Österreichischer Immobilienkonzern

Conwert setzt auf Wohnungen in Deutschland

Mit Immobilien in Osteuropa hat sich Conwert die Finger verbrannt. Dennoch stellt der österreichische Immobilienkonzern nun eine Ertragssteigerung in Aussicht. Dabei spielt der deutsche Markt eine tragende Rolle.

Am Firmensitz von Conwert in Wien: Die Immobilienfirma will nach einem Firmenumbau ihre Erträge steigern. Reuters

Am Firmensitz von Conwert in Wien: Die Immobilienfirma will nach einem Firmenumbau ihre Erträge steigern.

WienDas österreichische Wohnimmobilienunternehmen Conwert will im kommenden Jahr die Früchte des Konzernumbaus ernten und seine Erträge wieder steigern.

Die in der Branche viel beachteten Einnahmen aus dem operativen Geschäft (FFO I) würden im laufenden Jahr zwar lediglich bei über 30 Millionen Euro liegen nach 36 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstagabend ankündigte. Für 2015 erwarte Conwert aber einen Anstieg auf 40 Millionen Euro.

Der Konzern will sich unter anderem von Immobilien in Osteuropa trennen und künftig verstärkt auf renditeträchtige deutsche Wohnungen konzentrieren.

In den vergangenen Jahren hatte die Firma bereits mehrmals in Deutschland zugekauft. Mit einer besseren Integration dieser neuen Töchter und einer Trennung von einigen Geschäftsteilen werde auch der Ertrag steigen, stellte das Unternehmen in Aussicht.

Im ersten Halbjahr gingen die operativen Einnahmen (FFO I) um gut 13 Prozent auf 15,4 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich stand wie bereits angekündigt ein Verlust von knapp 23 Millionen Euro.

Grund dafür waren zum einen eine fehlgeschlagene Zinswette, die das Finanzergebnis belastete, sowie Abwertungen der Immobilien in der Slowakei, Tschechien und der Ukraine.

Von

rtr

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