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03.12.2014

13:31 Uhr

Ola Källenius

Zetsches Kronprinz rückt in den Daimler-Vorstand auf

Daimler leitet laut einem Medienbericht den Generationswechsel ein: Mit Produktionsvorstand Ola Källenius soll ein junger Manager in den Vorstand aufrücken, der als Favorit für die Nachfolge von Konzernchef Zetsche gilt.

Lob vom Chef: Zetsche bezeichnet Ola Källenius als "echten Car-Guy". dpa

Lob vom Chef: Zetsche bezeichnet Ola Källenius als "echten Car-Guy".

StuttgartDaimler nimmt einen der möglichen Kronprinzen von Vorstandschef Dieter Zetsche in den Vorstand auf. Ola Källenius, Vertriebschef der Pkw-Sparte, soll Anfang 2015 in den Vorstand des Autobauers aufrücken, meldet das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ ohne Angabe von Quellen.

Die Personalie soll dem Bericht nach Mitte Januar beschlossen werden, dafür werde der Vorstand wieder auf acht Posten erweitert. Der Platz von Produktionsvorstand Andreas Renschler, der von Daimler zum Konkurrenten VW gewechselt war, wird damit neu besetzt.

Mit dem Aufstieg von Källenius treibt der Konzern den Generationswechsel voran. Der Vorstand soll nach den Vorstellungen den Aufsichtsratschefs Manfred Bischoff jünger und internationaler aufgestellt werden. Neben Källenius sollen auch die Bereichsvorstände Markus Schäfer (Produktion) und Klaus Zehender (Einkauf) eine wichtigere Rolle im Unternehmen spielen.

Die größten Gewinner im deutschen Automarkt

Platz 10

Dacia - Plus 7,5 Prozent - 48.907 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Die rumänische Billigtochter bleibt eine Erfolgsgeschichte für Renault und wächst in Europa weiterhin deutlich stärker als der Markt.

Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt

Platz 9

Skoda - Plus 8,5 Prozent - 173.538 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Mittlerweile sind die Tschechen die erfolgreichste Importmarke in Deutschland. Neue Modelle wie der Fabia dürften den Absatz auch im kommenden Jahr ankurbeln.

Platz 8

Seat - Plus 11,7 Prozent - 91.192 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Das spanische Sorgenkind des VW-Konzerns fährt aus der Krise. Der neue Leon macht's möglich - und beschert ein sattes Absatzplus auf dem deutschen Markt.

Platz 7

Nissan - Plus 13,7 Prozent - 62.536 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Den Japanern ist zum Jahresende etwas die Puste ausgegangen. Insgesamt kann sich das Absatzplus im abgelaufenen Jahr aber sehen lassen. Neue Modelle wie der Pulsar sollen die Erfolgsgeschichte im kommenden Jahr wiederholen.

Platz 6

Mitsubishi - Plus 14,1 Prozent - 24.131 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Die Japaner haben mit dem Outlander PHEV einen der ersten SUVs mit Plug-in-Hybrid im Angebot. Insgesamt überzeugt die Modellpalette die Deutschen offenbar.

Platz 5

Volvo - Plus 16 Prozent - 31.919 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Die Schweden sind zurück. Mit Modellen wie dem SUV XC90 blasen die Skandinavier wieder zum Angriff. Besonders zum Jahresende legte der Absatz deutlich zu.

Platz 4

Mazda - Plus 16,7 Prozent - 52.491 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Kennen Sie noch die uncoolen Mazdas aus den 90ern? Die Autokäufer in Deutschland kennen sie nicht. Eine runderneuerte Modellpalette bringt Mazda unter den Gewinnern der Zulassungsstatistik weit nach vorne.

Platz 3

Porsche - Plus 17,1 Prozent - 24.365 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Der Sportwagenbauer aus Zuffenhausen setzt seine Erfolgsgeschichte ungebrochen fort. Besonders zum Jahresende legt Porsche deutlich zu. Dabei dürften Verkaufsschlager wie der Macan auch weiterhin für Absatz sorgen.

Platz 2

Land Rover - Plus 18,1 Prozent - 14.679 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Die noblen Briten können mit dem Evoque auch modern und klein. Das zahlt sich bei den Verkäufen aus. In Deutschland verkauft Land Rover fast doppelt so viele Autos wie Konkurrent Jeep.

Platz 1

Jeep - Plus 48,8 Prozent - 10.268 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2014

Die SUV-Marke aus dem Hause Fiat/Chrysler wächst in Deutschland stärker als alle Konkurrenten. Das dürfte Fiat-Chef Marchionne freuen, für dessen Premiumstrategie die Marke eine Schlüsselrolle spielt. Besteller ist der Grand Cherokee.

Trotzdem deuten die Personalrochaden wohl nicht auf einen schnellen Abschied Zetsches hin. Wie "Bilanz" schreibt, soll der Vertrag des Konzernchefs, der Ende 2016 ausläuft bereits im kommenden Jahr um drei weitere Jahre verlängert werden.

Von

HB

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