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18.01.2005

20:00 Uhr

Paket- und Expressversand betroffen

Post baut Management um

Die Deutsche Post schafft sich eine neue Führungsstruktur in ihrem Paket- und Expressversand. Paket-Vorstand Kruse gibt dabei Aufgaben ab.

HB BONN/BERLIN. Konzernvorstand Peter E. Kruse ziehe sich aus dem Bereichsvorstand Express Deutschland zurück, aber bleibe weiter für das deutsche und europäische Geschäft verantwortlich. Das sagte ein Post-Sprecher am Dienstagabend auf Anfrage und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe). Künftig werde Marco Demuth den Bereichsvorstand Express Deutschland leiten.

Kruse delegiert damit Aufgaben an die nächste Führungsebene und konzentriert sich auf die strategische Entwicklung des Versandgeschäfts in Europa. Zugleich legte der Konzern den Betrieb der beiden Firmen Deutsche Post Express (Eilsendungen) und DHL Worldwide Express (Pakete) zusammen, wie der Sprecher sagte. Verantwortet werde dieses Geschäft nun von Wolfgang Albeck.

Von der Verschmelzung seien 1000 Stellen betroffen; 500 Beschäftigte davon hätten schon einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, sagte der Sprecher und widersprach damit der „Welt“, die von 1500 Mitarbeitern geschrieben hatte. Post-Manager Demuth rücke zugleich in das aus sieben Mitgliedern bestehende europäische Führungsgremium des Paket- und Expressversands ein. In Deutschland verantwortet er im Bereichsvorstand das Marketing, wie es hieß. Noch nicht besetzt sei dort der Spitzenposten für den Vertrieb.

Von dem Umbau verspricht sich die Post einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Marktposition in Deutschland. Das Tagesgeschäft, in dem es weniger um die große Strategie als um die Umsetzung geht, überlasse Kruse damit fortan dem Bereichsvorstand.

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