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01.02.2011

20:53 Uhr

Pensionskosten steigen

Rentner belasten deutsche Unternehmen

VonMarkus Hennes, Susanne Schier

Die Pensionsverpflichtungen der 30 Dax-Konzerne haben sich 2010 um rund acht Prozent auf voraussichtlich 239 Milliarden Euro erhöht. Ohne die gestiegenen Einkommen durch den Aufschwung, hätten sich die Rentner schon jetzt als großes Problem herausstellen können.

Die deutschen Rentner belasten die Unternehmen zusehends DAPD

Die deutschen Rentner belasten die Unternehmen zusehends

DÜSSELDORF, FRANKFURT. Die Kosten für Pensionspläne belasten deutsche Unternehmen immer stärker. Im Geschäftsjahr 2010 haben sich allein die Pensionsverpflichtungen der 30 Dax-Konzerne um rund acht Prozent auf voraussichtlich 239 Milliarden Euro erhöht. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer für das Handelsblatt. Hauptgrund sind die gesunkenen Kapitalmarktzinsen.

Hätten die deutschen Firmen im Aufschwung nicht so glänzend verdient, man müsste sich ernsthaft Sorgen machen. Denn die Dax-Konzerne drücken nun 18 Milliarden Euro an zusätzlichen Schulden. Außerdem müssen sie Verluste in Milliardenhöhe zulasten des Eigenkapitals verbuchen.

Seit Jahren streiten Fachleute, wie Pensionsrückstellungen - eine deutsche Besonderheit - zu bewerten sind. Für den Saarbrücker Bilanzpapst Karlheinz Küting sind sie eigenkapitalähnliche Mittel: "Bilanzanalytisch haben sie im Fremdkapital nichts zu suchen." Die Ratingagentur S&P zählt sie dagegen, wie Kredite und Anleihen, komplett zu den Schulden. Viele Dax-Konzerne haben daher Pensionsverpflichtungen aus ihren Bilanzen ausgelagert. Zugleich übertrugen sie Liquidität zur Vorfinanzierung der Betriebsrenten in Fonds oder an Treuhandgesellschaften.

Auf den ersten Blick liegt S&P richtig. Pensionszusagen sind ein langfristiger Kredit, den eine Firma bei ihren Mitarbeitern aufnimmt. Allerdings: Das Unternehmen muss das geliehene Geld - anders als einen Bankkredit - nicht auf einen Schlag zurückzahlen, sondern stottert den Kredit durch die Zahlung einer Betriebsrente in Raten ab. Konzerne, die den Bilanzstandard IFRS anwenden, sind jedoch verpflichtet, am Ende jedes Jahres den Wert ihrer Pensionszusagen zu ermitteln: Neue Pensionszusagen, eine längere Lebenserwartung, Sterbefälle und ein geändertes Zinsniveau müssen erfasst werden. Die Summe der so ermittelten künftigen Pensionszahlungen wird dann auf die Gegenwart abdiskontiert - mit einem Zinssatz, der sich an die Rendite von Unternehmensanleihen anlehnt.

Kommentare (6)

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Mariana Mayer

01.02.2011, 23:43 Uhr

Was für ein Luxus,

Mariana Mayer, seit 6 jahren aufgrund von zahlreichen mobbingattacken arbeitslos,

0 Euro Einkommen, krankenversicherung ist in Deutschland vom Kindesunterhalt zu leisten auch ich vegetierte als kind schon so vor mich her,

Rente: haha wo? Pensionsrückstellungen Haha wo?

Doch es wurde Geld für mich gezahlt von der industrie 90 000 Euro pro Jahr, doch dies haben sich die leiharbeitsunternehmen eingesackt.

Wir sollen in die Gaskammer oder auf der Strasse verhungern. Gewalt gegen Frauen mit kleinen Kindern , hochbezahlter Volkssport in der Leiharbeit der industrie.

Frauenpolitik a´la Merkel verleugnet diese Zustände. Selber sitzen sie alle in hochbezahlten positionen da und verteidigen die Werte am Hindukusch.
Ulla Schmidt: 8000 Euro Pension pro Monat, die frauen jedoch sollen 10 Euro Praxisgebühr vom Kindergeld bezahlen.

Gewalt gegen Frauen erkauft durch industrie und Politik seit Ende des Weltkrieges in Deutschland. nach aussen hin: Hochglanzbroschüren.
alle machenm it, weil es betrifft sie ja nicht und die betroffenen sollten nie zu wort kommen sondern vernichtet werden.

nun zufällig bin ich ja da, und darf meine meinung sagen: wie schön für euch alle.

Die restlichen sind tot oder vernichtet worden oder leben als obdachlose auf der strasse.

Politiker

04.02.2011, 00:40 Uhr

Nicht die Rentner sind das Problem, sondern die unfähigen, firmenvernichtenden Manager sind das Problem = Übel!!!! Sie weigern sich auszubilden. Sie kalkulieren/zocken mit den Renten. Sie erhöhen sich und belohnen sich für ihre Unfähigkeit mit Vervielfachung des Gehaltes in unmesslicher Höhe. Sie wollen , menschenverachtend neue Mitarbeiter aus dem Ausland (freie Wahl des Arbeitsplatzes = ihr Argument und meinen nur Einkommenssenkung auf Null für die heimischen Mitarbeiter). Gleichzeitig schreien Sie: industriespionage!! Was ist wichtiger: Das Einkommen der Manager oder Menschenwürde und menschenwürdiges Leben für alle Menschen auf der Welt?????? Man beachte das Einkommen der bankmanager in den USA: Menschen vorsätzlich vernichtet ( Massenmord) und Erhöhung des eigenen Einkommens, Vernichtung/Schädigung der Firma, in der man tätig ist ( Raubrittertum und Verachtung der Menschen zu Lasten der Steuerzahler )!!!

Mariana mayer

05.02.2011, 19:37 Uhr

Telekom ist ein Dax Konzern.

Nun laut Medienberichten arbeitete der Mörder von Mirco bei Telekom. Er ist von seinem Vorgesetzten zusammengefaltet worden und daraufhin ist er losgefahren und hat sich ein Opfer gesucht.
---

Vor einiger Zeit erhängte sich ein Vater von 5 Kindern weil er bei Telekom unter Druck gesetzt wurde.

undsoweiterundsofort.

Wer die heutigen Führungen kennt, weiß: Es wird hyphnotisiert etc. : Die Leute massiv unter Druck
gesetzt.

Nun gibt es 2 Fallunterscheidungen:
a) der eine rennt los und bringt sich selber um

oder Fall b) der andere bringt ein anderes individuum um

Fall c) bei mir ist keiner der Fälle a) der b) eingetreten

jedoch die Konsequenz ist: Mein berufsleben und meine Existenz wurde vernichtet mit Androhung derselbigen, ich selber quasi existiere nur noch als Leiche ohne Stimme

es gibt noch einige ich kenne die meisten sind Hartz4, Obdachlos oder leben nicht mehr

Das ist die Unternehmensführung in Deutschland.

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