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11.01.2017

12:59 Uhr

Neues Gesicht im Beirat: Bildungsexpertin Beate Heraeus. Heraeus Bildungsstiftung

Kienbaum

Neues Gesicht im Beirat: Bildungsexpertin Beate Heraeus.

Nicht Wasser predigen und Wein trinken - diese Losung aus Heinrich Heines "Wintermärchen" hat Jochen Kienbaum sich zu Herzen genommen. Mit einiger Verspätung kommt Kienbaum nun auch selbst der zentralen Empfehlung seiner Zunft nach, die Führungsetagen zu verjüngen und zu diversifizieren. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der gleichnamigen Personal- und Managementberatung, der gerade seinen 70. Geburtstag feierte, hat seinen Beirat neu besetzt. Das Gremium, das bisher aus drei älteren Herrschaften bestand, ist nun sechsköpfig, jünger und weiblicher. Neue Mitglieder im Beirat sind die Familienunternehmerin und Bildungsexpertin Beate Heraeus, 65, der Technologieinvestor Fabian Heilemann, 34, der frühere McKinsey-Partner Karsten Schween, 50, sowie Jochen Kienbaums Tochter, die Psychologin Julia Kienbaum, 37, und sein Neffe, der Start-up-Investor Daniel Bartsch, 41, die beide auch Gesellschafter sind.Sie stoßen zu Günter Scheipermeier ,68, der das Gremium weiter leitet. Scheipermeier führte von 1999 bis 2015 den Küchenhersteller Nobilia. Den Beirat, der auch künftig nur beratende Funktion hat, verlassen der Politiker Michael Fuchs, 67, und der Ex-Handelsmanager Stephan Schelo, 74. Kienbaum treibt damit den Generationenwechsel voran. Während sein langjähriger Intimus Jürgen Kunz, 60, im vergangenen Jahr die Beratung verließ, etablierte sich sein Sohn Fabian Kienbaum im Vorstand. Als Chief Operating Officer treibt der 34-Jährige, der auch Gesellschafter ist, die Digitalisierung voran. Die Neuausrichtung von Kienbaum als Beratungsunternehmen ist dringend nötig. Der Umsatz geht seit Jahren zurück, die Zahl der Mitarbeiter auch. Vor allem die Sparte Kienbaum Executive Search (KEC), also die Topmanagementsuche, schwächelt.

Von

tak

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