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30.10.2014

09:41 Uhr

Peter Raskin

„Viele wollen mehr mitreden“

VonLaura de la Motte

Berenberg-Banker Peter Raskin pendelt zwischen Zürichsee, Themse und Alster, um nah an den Reichen zu sein. Er erklärt, welche besonderen Ansprüche seine Kunden haben und warum er Transparenz gelassen sieht.

Direkt am Wasser sitzen sie: Der Hauptsitz der Berenberg Bank in Hamburg. Doch um zu den wohlhabenden Kunden zu kommen, müssen die Banker die Hansestadt oft verlassen. PR

Direkt am Wasser sitzen sie: Der Hauptsitz der Berenberg Bank in Hamburg. Doch um zu den wohlhabenden Kunden zu kommen, müssen die Banker die Hansestadt oft verlassen.

Herr Raskin, die Lebenswelt der Kunden hat sich durch die Digitalisierung verändert — welche Auswirkungen hat das für Banken?
Die Kunden erwarten heute mehr Transparenz und dass ihre Bank auch technologisch „State of the Art“ ist. Viele wollen mehr mitreden. Dem muss sich jede Bank stellen. Private-Banking-Kunden sind in der Hinsicht besonders anspruchsvoll.
Inwiefern?
Diese Kunden wollen von überall online einen Überblick über ihre Vermögenswerte abrufen können. Sie haben höhere Ansprüche an die Auswertung und Aufbereitung der Daten – auch über mehrere Banken konsolidiert. Wir haben sehr komplexe internationale Kunden, die diese Daten in Echtzeit verlangen. So haben sie uns quasi sanft dazu gezwungen, unsere IT-Anwendungen entsprechend zu überarbeiten.
Die steigende Transparenz offenbart gleichzeitig jede Schwäche in der Anlagestrategie und beim Preis.
Klar. Wettbewerb belebt das Geschäft. Wobei wir feststellen, dass Kunden nicht nur durch die Wertpapier-Performance oder die Kapitalmarktexpertise an ein Haus gebunden werden. Sie müssen einem Kunden einen Mehrwert bieten, jenseits der reinen Wertpapierberatung. Und der muss heute wesentlich deutlicher sein, um zu einer hohen Kundenbindung zu führen.

Peter Raskin (46) leitet den Geschäftsbereich Private Banking bei der Berenberg Bank seit Frühjahr 2014, durch seine früheren Aufgaben im Bereich Internationales hat er viel Erfahrung mit Geschäften im Ausland.

Peter Raskin (46) leitet den Geschäftsbereich Private Banking bei der Berenberg Bank seit Frühjahr 2014, durch seine früheren Aufgaben im Bereich Internationales hat er viel Erfahrung mit Geschäften im Ausland.

Worin kann der Mehrwert liegen?
Unsere Berater sind in der Lage, die Probleme der Kunden, die mittel- oder unmittelbar Auswirkungen auf sein Vermögen haben können, zu erkennen, zu analysieren, zu adressieren und zu lösen. Das sind Themen aus den Kapitalmärkten, aber manchmal auch aus dem familiären Umfeld oder dem unternehmerischen beziehungsweise beruflichen Bereich. Der ganzheitliche Ansatz macht für mich Private Banking aus.
Während sich andere Banken spezialisieren, gibt es bei Ihnen also noch alles aus einer Hand?
Unser Ziel ist es, dass unsere Berater Ansprechpartner für die Gesamtstrategie sind. Wer so etwas professionell anbietet, hat auch keine Angst vor Transparenz. Auf Gebieten wie Recht und Steuern arbeitet man aber natürlich mit externen Beratern zusammen.


Worin kann der Mehrwert liegen?
Unsere Berater sind in der Lage, die Probleme der Kunden, die mittel- oder unmittelbar Auswirkungen auf sein Vermögen haben können, zu erkennen, zu analysieren, zu adressieren und zu lösen. Das sind Themen aus den Kapitalmärkten, aber manchmal auch aus dem familiären Umfeld oder dem unternehmerischen beziehungsweise beruflichen Bereich. Der ganzheitliche Ansatz macht für mich Private Banking aus.

Während sich andere Banken spezialisieren, gibt es bei Ihnen also noch alles aus einer Hand?

Unser Ziel ist es, dass unsere Berater Ansprechpartner für die Gesamtstrategie sind. Wer so etwas professionell anbietet, hat auch keine Angst vor Transparenz. Auf Gebieten wie Recht und Steuern arbeitet man aber natürlich mit externen Beratern zusammen. Doch die Beratung kostet.

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