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07.04.2016

20:08 Uhr

PNE Wind mit neuem Chef

Lesser beendet den Machtkampf

Gut ein Jahr dauerte der interne Machtkampf beim Windpark-Projektierer PNE Wind. Als Sieger geht Markus Lesser hervor: Der ehemalige Projektvorstand tritt am 26. Mai als Vorstandschef an.

Lesser (Foto) beerbt Per Hornung Pedersen, der als Interimsvorstandsvorsitzender eingesetzt worden war. dpa

Pedersen-Nachfolger

Lesser (Foto) beerbt Per Hornung Pedersen, der als Interimsvorstandsvorsitzender eingesetzt worden war.

CuxhavenDer Windpark-Projektierer PNE Wind bekommt gut ein Jahr nach internen Machtkämpfen einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Markus Lesser tritt den Posten am 26. Mai an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Lesser übernimmt die Aufgabe von Per Hornung Pedersen, der als Interimsvorstandsvorsitzender eingesetzt worden war. Lesser, der neue Mann an der Spitze, ist seit 2011 bei PNE Wind Vorstand für das operative Geschäft und die Projektentwicklung.

PNE Wind war im Juni 2015 in die Schlagzeilen geraten, als eine Hauptversammlung nach tumultartigen Szenen abgebrochen werden musste. Schließlich ging Ende September Vorstandschef Martin Billhardt und im Oktober wurde der Aufsichtsrat komplett ausgetauscht.

Offshore: Projekte in Megadimensionen

Gewicht

Das Gesamtgewicht einer Anlage kann laut der Stiftung Offshore Windenergie schnell 1000 Tonnen übersteigen. Dabei stehen die Anlagen auf bis zu 900 Tonnen schweren Fundamenten. Allein die Gondel (Maschinenhaus) könne zwischen 300 und 400 Tonnen wiegen.

Gigantische Maße

Allein die im Testfeld Alpha Ventus installierten 5-Megawatt-Anlagen haben einen Rotordurchmesser von bis zu 125 Metern und eine Gesamthöhe von mehr als 170 Metern über dem Meeresgrund. Neuere Anlagen der Leistungsklasse von 6 Megawatt erreichen laut Stiftung Offshore Windenergie Rotordurchmesser um die 150 Meter.

Kosten

Der Bau eines Windparks auf hoher See ist um einiges komplexer als der einer Anlage auf dem Land. Doch binnen sechs Jahren konnte die Branche ihre Kosten halbieren. Beim neuen Offshore-Windpark „Borssele“ in den Niederlanden liegen die Gesamtkosten pro Megawattstunde bei 87 Euro.

Von

dpa

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