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06.01.2015

20:06 Uhr

Pommes-Lieferengpass

McDonald's kriegt die Kartoffel-Krise

In McDonald's-Restaurants in Japan und Venezuela werden die Pommes knapp. Schuld am Lieferengpass ist laut McDonald's ein Arbeitskampf von Hafenarbeitern in den USA. In Venezuela gibt es bereits einen Ersatz: Maniok.

Fastfood-Fans aus Venezuela müssen ihre Hamburger vorläufig ohne Pommes essen. dapd

Fastfood-Fans aus Venezuela müssen ihre Hamburger vorläufig ohne Pommes essen.

CaracasNun ist auch bei McDonald's in Venezuela der Fritten-Notstand ausgebrochen: Nach Lieferproblemen in Japan haben auch die rund 100 Restaurants der Fast-Food-Kette in dem südamerikanischen Land Schwierigkeiten, ihren Kunden Pommes frites zum Big Mac aufzutischen.

Die Betreiber der McDonald's-Filialen machen dafür einen Arbeitskampf von Hafenarbeitern an der US-Westküste verantwortlich, der bereits zu den Engpässen in Japan geführt hatte. Als Alternative zu tiefgefrorenen Pommes frites wird nun in Venezuela unter anderem frittiertes Maniok angeboten.

Big Mac per Telefon

McDonald's testet Lieferservice

Big Mac per Telefon: McDonald's testet Lieferservice

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Da die Probleme in Südamerika bisher nur Venezuela treffen, vermuten viele Bürger allerdings, dass Währungsbeschränkungen der Regierung für den Notstand mit verantwortlich sind. Nach Angaben des US-Kartoffelverbands sind die Importe von gefrorenen Pommes frites nach Venezuela zuletzt drastisch zurückgegangen.

Japanische McDonald's-Filialen hatten ihre Nachschubprobleme Mitte Dezember publik gemacht und die Portionen rationiert. Dafür sanken aber auch die Preise.

Von

ap

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