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17.12.2015

20:22 Uhr

Porsche verstärkt Vorstand

Jurist Döss soll es bei Porsche richten

Als Verteidiger und Generalbevollmächtigter von Porsche hat Manfred Döss für seine Firma viele Klagen abgewiesen. Nun holt die Holding den Juristen in den Aufsichtsrat. Kalkül im Abgas-Skandal?

Manfred Döss vertritt seinen Konzern als Leiter der Porsche-Rechtsabteilung bei vielen Klagen. Mit dem VW-Abgasskandal könnte viel Arbeit auf ihn zukommen. dpa

„Kluge und konsequente Verteidigung“

Manfred Döss vertritt seinen Konzern als Leiter der Porsche-Rechtsabteilung bei vielen Klagen. Mit dem VW-Abgasskandal könnte viel Arbeit auf ihn zukommen.

New YorkDer Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE holt Manfred Döss zum 1. Januar kommenden Jahres in den Vorstand. Das teilte das Unternehmen am späten Donnerstag mit.

Der 57-Jährige soll das Ressort Recht und Compliance verantworten. Döss leitet bereits seit Mai 2013 als Generalbevollmächtigter die Hauptabteilung Recht bei Porsche.

„Mit Manfred Döss haben wir einen höchst versierten Juristen in den Vorstand berufen, der die Porsche SE in den anhängigen Straf- und Schadensersatzverfahren klug und konsequent verteidigt“, sagte Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche.

Unter Döss’ Leitung hatte Porsche nach eigenen Angaben mehrere wichtige juristische Etappensiege an deutschen Gerichten errungen, während in den USA alle anhängigen Schadensersatzklagen abgewehrt worden seien.

Neben Döss gehören dem Vorstand auch Hans Dieter Pötsch als Vorstandsvorsitzender sowie Matthias Müller und Philipp von Hagen an.

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