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21.12.2016

01:29 Uhr

Post-Rivale

Fedex enttäuscht Markterwartungen

Der US-Paketdienst Fedex verdient mehr, liegt aber unter den Prognosen der Analysten. Die Geschäftsentwicklung des Post-Rivalen gilt als Indikator für die Gesamtkonjunktur in den USA.

Der Umsatz steigt, doch nicht so gut wie von den Börsianern erhofft. Reuters

FedEx

Der Umsatz steigt, doch nicht so gut wie von den Börsianern erhofft.

MemphisDer US-Paketdienst Fedex hat trotz eines starken Umsatzanstiegs im abgelaufenen Quartal die Anleger enttäuscht. Verglichen mit dem Vorjahreswert wuchsen die Erlöse in den drei Monaten bis Ende November um 19 Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro), wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Überschuss kletterte von 691 auf 700 Millionen Dollar.

Dennoch wurden die Prognosen der Analysten verfehlt. Die Aktie verlor nachbörslich zunächst drei Prozent.

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Für Ernüchterung an der Wall Street sorgte zudem, dass Fedex mitteilte, wegen Umstellungen der Bilanzierung keine verlässliche Gewinnprognose abgeben zu können. Lediglich den um Sondereffekte bereinigten Ausblick bestätigte das Unternehmen. Die Integration des im vergangenen Jahr übernommenen Rivalen TNT Express gehe derweil geschmeidig und plangemäß voran.

Fedex hatte im Mai den 4,9 Milliarden Dollar schweren Kauf des niederländischen Rivalen TNT Express abgeschlossen. Fedex-Chef Fred Smith sagte, die Integration komme planmäßig voran. Die Geschäftsentwicklung bei Fedex gilt als Indikator für die Gesamtkonjunktur, da der Paketdienstleister Waren von Herstellern aus so unterschiedlichen Branchen wie Elektronik, Pharma, Medizintechnik und dem Automobilbau befördert.

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