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06.02.2017

15:37 Uhr

PrimeStone

Britischer Fonds kauft sich bei GfK ein

Neben der MSD Capital ist mit dem britischen Fonds PrimeStone Capital nun schon der zweite Investor während des laufenden KKR-Übernahmeangebots bei der GfK eingestiegen. Die strategischen Motive sind noch unklar.

PrimeStone Capital ist ein weiterer Investor, der sich während des laufenden KKR-Übernahmeangebots beim Marktforscher eingekauft hat. dpa

GfK

PrimeStone Capital ist ein weiterer Investor, der sich während des laufenden KKR-Übernahmeangebots beim Marktforscher eingekauft hat.

FrankfurtDer US-Finanzinvestor KKR spürt bei seinem Einstieg beim Nürnberger Marktforscher GfK immer mehr Gegenwind. Am Montag offenbarte sich ein weiterer Investor, der sich während des laufenden KKR-Übernahmeangebots bei der GfK eingekauft hat. Der britische Fonds PrimeStone Capital hat seinen Anteil auf 5,00 von 3,21 Prozent aufgestockt, wie die GfK mitteilte.

PrimeStone ist nach der Vermögensverwaltung des amerikanischen Computer-Unternehmers Michael Dell, MSD Capital, schon der zweite Fonds, der bei der GfK eingestiegen ist. Die von drei ehemaligen Carlyle-Beteiligungsmanagern gegründete PrimeStone Capital sieht sich als „aktiver, aber konstruktiver Investor“, dem es um die Schaffung von Werten gehe.

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Damit sind schon mehr als elf Prozent des GfK-Kapitals in Händen von Investoren, die nicht auf die Offerte von KKR über 43,50 Euro je Aktie eingehen dürften. Ob sie auf eine Anhebung der KKR-Offerte spekulieren oder andere Ziele verfolgen, ist bislang unklar. Für KKR wird es jedenfalls eng. Bis Montagmittag wurden dem Finanzinvestor nur 4,1 Prozent an der GfK angedient - damit fehlen noch gut 14 Prozent, um wie geplant zusammen mit dem GfK-Verein auf mindestens 75 Prozent an dem Konsumforscher zu kommen.

Die Offerte von KKR läuft noch bis Freitag. Auch am Montag lag die GfK-Aktie mit 43,59 Euro knapp über dem Angebot der Amerikaner.

Von

rtr

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