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13.01.2004

08:13 Uhr

BOLOGNA. Selbst in Italien ist eine solch stilvolle Firmenzentrale selten. Andere Hersteller von Luxusgütern residieren in Mailand, in futuristisch ausgebauten, unpersönlich- coolen ehemaligen Lagerhallen. Giovanna Furlanetto dagegen hat ihr Büro im ersten Stock der „Villa Bellaria“ in San Lazzaro di Savena vor den Toren von Bologna. Aus dem Fenster der kunstfertig restaurierten Villa aus dem späten 18. Jahrhundert geht der Blick der Furla-Chefin auf eine gepflegte Parklandschaft

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„Ich liebe alles Schöne“, räsoniert die alterslos wirkende schmale Frau mit den langen schwarzen Haaren, „eine schöne Landschaft, ein modernes Kunstwerk, ein Theaterstück, Musik, und ich habe die Fähigkeit, daraus Inspirationen für meine Arbeit zu ziehen.“

Im Showroom im Erdgeschoss der Villa ist das Ergebnis ausgestellt: traumhafte italienische Handtaschen in Pastellfarben, Gürtel, Uhren, Schmuck und Schuhe – die Furla-Kollektion für den Sommer 2004. Produziert wird in der Toskana, der traditionellen Region der Lederverarbeitung.

Giovanna Furlanetto ist nicht nur der kreative Geist der Marke Furla. Sie hat in wenigen Jahren aus dem biederen Familienunternehmen eine internationale Marke gemacht, die in 64 Ländern präsent ist. Furla-Taschen sind vom Geheimtipp unter Italien-Fans zur Shopping-Ware in New York, Hongkong und Tokio geworden. „Vor allem, weil sie trotz guter Verarbeitung erschwinglich sind. Wir nennen das Luxus, den man sich leisten kann“, erklärt die Chefin selbstbewusst und spielt mit ihrer langen Perlenkette, dem einzigen Accessoire ihres schlichten dunkelblauen Outfits.

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