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11.04.2013

17:09 Uhr

Recycling-Firma

Alba spürt Wirtschaftskrise in Europa

Rohstoffhändler und Recycling-Spezialist Alba leidet unter der schwachen Schrottnachfrage in Europa. Zwar erhole sich die Stahlindustrie langsam wieder, die Lage bleibe aber schwierig, sagt der Vorstandschef.

Eine Sortieranlage für Leichtverpackungen bei Alba in Berlin: Der Recycling-Spezialist leidet unter der Wirtschaftskrise in Europa. Pressefoto ALBA

Eine Sortieranlage für Leichtverpackungen bei Alba in Berlin: Der Recycling-Spezialist leidet unter der Wirtschaftskrise in Europa.

KölnDie schwächere Nachfrage nach Stahlschrotten und Metallen macht dem Rohstoffhändler und Recycling-Spezialist Alba zu schaffen. Wie das Berliner Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte, schrumpfte der Umsatz im vergangenen Jahr um gut 13 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Steuern um 6 Prozent auf knapp 38 Millionen Euro.

Es gebe aber erfreuliche Signale für eine Erholung der Stahlindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2013, erklärte Vorstandschef Axel Schweizer. Die Lage auf dem europäischen Binnenmarkt bleibe jedoch schwierig. Um die Ertragslage zu verbessern, werde Alba die Integration der Kölner Interseroh-Gruppe und den Marktauftritt unter einem einheitlichem Namen vorantreiben.

Von

dpa

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