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20.01.2015

20:54 Uhr

Reichster Mann Asiens

Li Ka-shing kauft britischen Eisenbahn-Konzern

Der Hongkonger Milliardär Li Ka-shing kauf das britische Eisenbahn-Unternehmen Eversholt Rail für rund 3,3 Milliarden Euro. Ka-shings vergrößert damit sein breit aufgestelltes Imperium.

Li Ka-shing hat seinem Imperium einen britischen Eisenbahn-Konzern hinzugefügt. Reuters

Li Ka-shing hat seinem Imperium einen britischen Eisenbahn-Konzern hinzugefügt.

Hongkong/LondonDer reichste Mann Asiens, Li Ka-shing, baut sein Imperium mit dem Kauf eines britischen Eisenbahn-Konzerns aus. Über sein Konglomerat Cheung Kong Infrastructure (CKI) erwirbt der Milliardär aus Hongkong das Unternehmen Eversholt Rail für 2,5 Milliarden Pfund (umgerechnet 3,3 Milliarden Euro), wie die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Infrastructure am Dienstag mitteilte.

3i und die anderen Eversholt-Investoren Morgan Stanley Infrastructure Partners sowie Star Capital Partners hätten ihre kompletten Anteile an den chinesischen Unternehmer veräußert. Sie hatten Eversholt 2010 von der britischen Bank HSBC für 2,1 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden Euro) übernommen. Asiatische Investoren sind in den vergangenen Jahren verstärkt in Europa auf Einkaufstour gegangen und haben Unternehmen oder Beteiligungen erworben.

Eversholt Rail mit Sitz in London ist eine der drei großen Leasinggesellschaften für Eisenbahnfahrzeuge in Großbritannien. Der Konzern vermietet Lokomotiven und Waggons an Bahnunternehmen. 2013 verbuchte der Konzern einen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen von 263 Millionen Pfund (345 Millionen Euro).

Die fünf großen Gefahren für Chinas Wirtschaftswachstum

Immobilienblase

Seit Jahren schießen die Immobilienpreise in Chinas Großstädten in ungeahnte Höhen - seit Monaten mehren sich jedoch Zeichen für einen Kollaps.

Schattenbanken

Neben den trägen Staatsbanken hat sich in China ein großer Markt von nicht-registrierten Geldinstituten etabliert, die der Staat bislang nicht kontrollieren kann.

Faule Kredite

Banken haben ohne genaue Prüfung Firmen immense Kredite für unproduktive und verschwenderische Investitionen gegeben.

Überkapazitäten

Mit Subventionen der Regierung haben viele Branchen gewaltige Überkapazitäten aufgebaut, beispielsweise die Solarindustrie. Aber sie werden ihre Produkte nicht los.

Internationale Krisen

Chinas Wirtschaft hängt vom Export ab. Geraten wichtige Abnehmerländer in Krisen, hat auch China Probleme.

Die Cheung-Kong-Gruppe ist weltweit in etlichen Branchen tätig, die von Immobilien und Medien über Telekommunikation bis hin zu Biotechnologie, Häfen und Einzelhandel reichen.

Von

rtr

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