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12.02.2015

14:11 Uhr

Reiseanbieter

Übernahmeschlacht um Club Med ist beendet

Es war die längste Übernahmeschlacht in der französischen Börsengeschichte. Nun, nach zweit Jahren, gehört der französische Reiseveranstalter Club Méditerranée chinesischen Investoren. Sie halten 92 Prozent der Anteile.

Zwei Jahre lang stritten sich Investoren um den französischen Reiseanbieter Club Méditerranée. Nun ist die Schlacht vorbei. gms

Club Méditerranée

Zwei Jahre lang stritten sich Investoren um den französischen Reiseanbieter Club Méditerranée. Nun ist die Schlacht vorbei.

ParisNach fast zwei Jahren Ringen ist die Übernahme des französischen Reiseveranstalters Club Méditerranée praktisch abgeschlossen: Die chinesische Investmentgruppe Fosun und ihre Partner halten nun 92,81 Prozent des Club-Med-Kapitals, wie die französische Finanzmarktaufsicht AMF am Mittwochabend bekanntgab. Dies sei das „vorläufige Ergebnis” des Kaufangebots von Fosun an die Club-Med-Aktionäre.

Die chinesischen Investoren erreichten somit mehr als 50 Prozent der Kapitalanteile, was eine Bedingung für den Erfolg ihres Übernahmeangebots war. Damit gehe eine Zeit der "Unsicherheit" für den Club Méditerranée zu Ende, erklärte die chinesische Investorengruppe, die zuvor bereits rund zehn Prozent an dem Tourismusunternehmen hielt und von dem Milliardär Guo Guangchang angeführt wird. Nun solle die Entwicklung in Frankreich und in schnell wachsenden Märkten, darunter China, weiter verfolgt werden.

Um den Ferienclub-Spezialisten Club Med hatte es die längste Übernahmeschlacht in der französischen Börsengeschichte gegeben. Der Rivale der chinesischen Gruppe, der Italiener Andrea Bonomi, hatte im Januar das Handtuch geworfen.

Von

afp

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