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24.02.2017

13:52 Uhr

Rhön-Klinikum

Krankenhaus-Konzern verschiebt Prognose

Rhön-Klinikum wagt derzeit noch keine konkrete Prognose für das laufende Jahr. Der neue Vorstandschef bezeichnet die Geschäftsentwicklung als „unbefriedigend“. Im vergangenen Jahr gab es einen deutlichen Gewinnrückgang.

Der Krankenhaus-Konzern möchte noch keine Prognose für das laufende Jahr abgeben. dpa

Rhön-Klinikum AG

Der Krankenhaus-Konzern möchte noch keine Prognose für das laufende Jahr abgeben.

Bad Neustadt/SaaleDer Krankenhaus-Konzern Rhön-Klinikum rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit geringeren Einnahmen bei verschiedenen medizinischen Leistungen. Das Unternehmen wagt unter anderem deshalb zunächst keine konkrete Ergebnisprognose für 2017. Wie der Konzern aus dem unterfränkischen Bad Neustadt am Freitag mitteilte, sei aber mit einem „deutlichen“ Gewinnrückgang zu rechnen. Der Gesetzgeber plane verminderte Vergütungen für kardiologische und bestimmte orthopädische Leistungen.

Bei Rhön-Klinikum läuft es damit derzeit alles andere als rund. Nach vorläufigen Berechnungen hat der Konzern 2016 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um mehr als ein Viertel auf 114,9 Millionen Euro. Analysten hatten mit 160 Millionen Euro gerechnet.

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Der neue Vorstandschef Stephan Holzinger räumte ein: „Die Entwicklung des operativen Geschäfts ist unbefriedigend.“ Er will den Konzern in den kommenden Monaten genau unter die Lupe nehmen. „Wir werden uns daher zum Beispiel intensiv mit den Materialkosten ebenso wie mit den Verwaltungsstrukturen in der Zentrale wie in den Standorten beschäftigen und Entscheidungen beschleunigen.“ Die Jahresprognose will Holzinger im ersten Halbjahr nachreichen.

Von

dpa

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