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26.02.2016

09:59 Uhr

Rhön Klinikum

Krankenhauskonzern peilt mehr Umsatz und Gewinn an

Rhön Klinikum will seine Ergebnisse im laufenden Jahr erneut steigern. Sowohl Umsatz und Gewinn des Krankenhausbetreibers sollen weiter wachsen. Der Finanzchef kündigt Investitionen an und hält auch Zukäufe für möglich.

Der Krankenhausbetreiber will seine Ergebnisse 2016 noch einmal steigern. dpa

Rhön-Klinikum

Der Krankenhausbetreiber will seine Ergebnisse 2016 noch einmal steigern.

DüsseldorfDer Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum will nach dem Erreichen seiner Ziele für das abgelaufene Jahr nun noch eine Schippe drauf legen. Für 2016 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz zwischen 1,17 und 1,2 Milliarden Euro, wie das fränkische Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebitda) solle zwischen 155 und 165 Millionen Euro erreichen.

Bilanziell sieht Finanzvorstand Jens-Peter Neumann den Konzern nach dem Aktienrückkauf im abgelaufenen Jahr gut aufgestellt, um operativ zu wachsen, zu investieren und auch „Akquisitionschancen wahrzunehmen“.

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Rhön hatte Aktien für 167 Millionen Euro zurückgekauft. Die Aktion erfolgte, nachdem Rhön 2014 den Großteil seines Geschäfts – 43 Kliniken – an den Rivalen Helios verkauft hatte, der zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Rhön betreibt nun noch zehn Kliniken an fünf Standorten. Die Bilanz war danach im Vergleich zum operativen Geschäft zu groß.

Die Geschäftszahlen sind wegen der auch 2015 zum Tragen gekommenen Einmaleffekte aus dem Verkauf nicht vergleichbar. Im abgelaufenen Jahr erzielte Rhön nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 1,11 Milliarden Euro und ein Ebitda von 154,2 Millionen Euro. Damit traf der Konzern seine Prognose am oberen Rand. Der Konzerngewinn habe 87,4 Millionen Euro betragen. Auch das Ergebnis im laufenden Jahr werde von Einmaleffekten im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich beeinflusst sein, kündigte Rhön an.

Von

rtr

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