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02.04.2014

09:16 Uhr

Russisch-Deutscher Austausch

Gazprom-Chef bleibt Rohstoff-Konferenz fern

Die Anzahl der Gäste an der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz schrumpft noch ein Stück: Gazprom-Chef Alexej Miller hat seine Teilnahme abgesagt. Außenminister Steinmeier hatte ebenfalls angekündigt, nicht zu kommen.

Der Chef von Russlands Energie-Riesen Gazprom, Alexej Miller (Archivfoto  von 2006): Teilnahme abgesagt. dpa

Der Chef von Russlands Energie-Riesen Gazprom, Alexej Miller (Archivfoto von 2006): Teilnahme abgesagt.

DresdenDer Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, hat seine Teilnahme an der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz kurzfristig abgesagt. Ursprünglich sollte er am Mittwoch in Dresden vor mehr als 340 Experten und Politikern aus beiden Ländern sprechen. Gründe für die Absage in der Nacht seien nicht genannt worden, sagte eine Sprecherin.

Das Treffen, bei dem es um die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich geht, wird von der Ukraine-Krise überschattet. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte seine Teilnahme abgesagt. Höchster russsicher Vertreter in Dresden ist Vizeministerpräsident Arkadi Dworkowitsch.

Von

dpa

Kommentare (3)

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02.04.2014, 09:36 Uhr

Wenn die EU einen Einreisestopp für russische Manager und Politiker verhängt hat, dann wird es eben schwierig eine hochrangigen russischen Managervertreter in Deutschland sprechen zu lassen.
Das ist mal wieder typisch EU-Merkel Deutschland.
Erst Sanktionen gegen Russland verhängen und sich im nach hineinen darüber auslassen, dass keiner mehr nach Merkel-EU-Deutschland kommt.

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02.04.2014, 10:49 Uhr

Irre ich mich, denke gelesen zu haben, dass Gazprom-Chef Alexej Miller auf der Sanktionsliste steht und somit Einreiseverbot hat. Wenn dem so ist wird wieder unlogisch und unsinnig Geld der Steuerzahler sinnlos verbraten, Konferenzen werden anberaumt an denen die wichtigsten Teilnehmer nicht zugelassen und somit brüskiert werden.

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03.04.2014, 13:51 Uhr

Die zuständigen Beamte, die ein solches Treffen durchziehen, obwohl die wichtigsten Teilnehmer fehlen, sollten die entstandenen Kosten selbst tragen.
Hier wird wieder einmal hirnlos Steuergeld verprasst.

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