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01.02.2012

17:56 Uhr

Schadenersatzprozess

Middelhoff schließt Vergleich

Der Schadenersatzprozess gegen den ehemaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ist nun vom Tisch. Der vom Oberlandesgericht Hamm vorgeschlagene Vergleich mit dem Kleinaktionär ist von beiden Parteien angenommen worden.

Der ehemalige Arcandor-Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff. dpa

Der ehemalige Arcandor-Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff.

HammDer Rechtsstreit zwischen dem früheren Vorstandschef des insolventen Handelskonzerns Arcandor, Thomas Middelhof, und einem Kleinaktionär ist beigelegt. Beide Parteien verständigten sich am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm auf einen Vergleich. Die vom OLG vorgeschlagene Vereinbarung sieht vor, dass Middelhoff 6.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlt. Im Gegenzug nimmt der Kläger den Vorwurf einer „vorsätzlich sittenwidrigen“ Schädigung zurück.

Middelhoff wehrt sich vor dem Oberlandesgericht gegen eine Verurteilung zu 2575 Euro Schadenersatz. Das Landgericht Essen hatte einem Kleinaktionär diese Summe in erster Instanz zugesprochen. Dagegen hat Middelhoff Berufung eingelegt. Geklagt hatte der Chefredakteur der „Welt“-Zeitungsgruppe, Jan-Eric Peters. Er hatte bei privaten Geschäften mit Arcandor-Aktien rund 50.000 Euro verloren. Das Landgericht Essen hatte entschieden, dass sich Middelhoff die „offensichtlich falschen Erklärungen“ eines Arcandor-Sprechers zurechnen lassen müsse. Peters hatte aufgrund dieser Äußerungen Arcandor-Aktien gekauft und damit Verlust gemacht.

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