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13.06.2013

14:18 Uhr

Soziale Gerechtigkeit fördern

Unternehmer gründen Nachhaltigkeits-Netzwerk

Was haben Milliardär Richard Branson, der Ex-Chef von Puma und die Gründerin der „Huffington Post“ gemeinsam? Sie alle wollen sich für soziale Gerechtigkeit und die Umwelt einsetzen – und die Probleme der Welt angehen.

Blühende Rapsfelder: Prominente Unternehmer haben ein Nachhaltigkeitsnetzwerk gegründet. obs

Blühende Rapsfelder: Prominente Unternehmer haben ein Nachhaltigkeitsnetzwerk gegründet.

LondonEin weltweites Team von Unternehmer-Schwergewichten unter Führung des britischen Business-Gurus Richard Branson und des früheren Puma-Chefs Jochen Zeitz will sich für mehr Nachhaltigkeit in der Welt einsetzen. Das „B-Team“ will einen „Plan B für Business„ aufstellen, der soziale Gerechtigkeit in Unternehmen und Nachhaltigkeit für die Umwelt in den Vordergrund stellt.

Der Gruppe von Gründungsmitgliedern gehören unter anderem auch die Medienunternehmerin Arianna Huffington („Huffington Post“) und Unilever-Chef Paul Polman an. „Die Unterzeichner glauben, dass sich die Welt an einer kritischen Wegscheide befindet. Weltweite Unternehmer müssen zusammenkommen und das Wohlbefinden der Bevölkerung und des Planeten in den Vordergrund stellen. Die Wirtschaft muss in diese Richtung denken, wenn sie gedeihen will“, heißt es in der Gründungserklärung.

„Wir wollen möglichst viele Leute zusammenbringen, die nicht nur an kurzfristige Profite denken, sondern auch etwas Gutes tun wollen“, sagte Richard Branson im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Als Unternehmer können wir versuchen, Politikern und Sozialarbeitern zu helfen, eine Menge der Probleme auf der Welt anzugehen“, sagte er. „Als Gruppe können wir mehr tun, als jeder für sich tun kann.“

Jochen Zeitz, der bereits 2010 gemeinsam mit dem Geistlichen Anselm Grün ein Buch zum Thema Nachhaltigkeit veröffentlicht hatte, hält den Zeitpunkt für ein solches Netzwerk für richtig. „Wir haben wachsende Probleme auf der Welt für die wir keine Lösungen finden“, sagte er. „Die alte Methode der Regierungen, sie anzugehen, funktioniert schlicht nicht mehr.“

Von

dpa

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