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29.08.2013

19:31 Uhr

Spanische ACS

Hochtief-Mutter mit Gewinn im ersten Halbjahr

Stand in Vorjahr noch eine zehnstelliger Fehlbetrag in den Büchern, kann der spanische Baukonzern nun zum Halbjahr ein Millionen-Plus vorweisen. Auch beim Abbau des Schuldenbergs sieht es deutlich besser aus.

Hochtief-Mehrheitsaktionär ACS kann einen Millionen-Gewinn zum Halbjahr vorweisen. dapd

Hochtief-Mehrheitsaktionär ACS kann einen Millionen-Gewinn zum Halbjahr vorweisen.

MadridDer spanische Hochtief-Mehrheitsaktionär ACS hat im ersten Halbjahr 2013 einen Nettogewinn von 357 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr hatte der Konzern in den ersten sechs Monaten Verluste in Höhe von 1,2 Milliarden Euro verzeichnet, die auf Beteiligungen am Energiekonzern Iberdrola zurückgingen.

Wie das Unternehmen am Donnerstag in Madrid weiter mitteilte, beliefen sich die Gewinne bei Ausklammerung aller Sonderfaktoren im ersten Halbjahr 2013 auf 310 Millionen, 7,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern habe einen Umsatz von 19,1 Milliarden Euro erzielt, 1,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2012. 84,6 Prozent des Umsatzes habe die ACS-Gruppe außerhalb Spaniens erzielt.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Die Nettoschulden betrugen nach Angaben des Konzerns Ende Juni knapp 6,0 Milliarden Euro, 30,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 33 Prozent der Nettoschulden entfielen auf die deutsche Tochter Hochtief, deren Verbindlichkeiten im ersten Halbjahr um 0,8 Milliarden Euro gestiegen seien.

Von

dpa

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