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21.03.2016

14:17 Uhr

Starwood Hotels

Marriott sticht Chinesen im Bieterkampf aus

Marriott hat im Bieterkampf um den Konkurrenten Starwood doch die Nase vorn. Der US-Konzern stockt seine Offerte auf 13,6 Milliarden Dollar auf und übertrumpft damit ein Konsortium um den chinesischen Versicherer Anbang.

Die Hotelkette übernimmt den Konkurrenten Starwood. AP

Hotelkette Marriott

Die Hotelkette übernimmt den Konkurrenten Starwood.

New YorkNeue Volte im Übernahmekampf um die US-Hotelkette Starwood: Marriott International hat sein Angebot für den Konkurrenten heraufgesetzt und damit den chinesischen Versicherer Anbang abgehängt. Die neue Offerte von Starwood hat einen Wert von 13,6 Milliarden Dollar (12,1 Milliarden Euro), wie beide Unternehmen am Montag mitteilten.

Marriott bietet damit nun 400 Millionen Dollar mehr als das chinesische Konsortium, das in dem Wettbewerb um Starwood kurzfristig die Nase vorne gehabt hatte. Die Kette will mit der Übernahme zur größten Hotelgruppe der Welt mit 5500 Häusern und mehr als einer Million Zimmern aufsteigen.

Zu Marriott gehören unter anderem die JW-Marriott- und Ritz-Carlton-Hotels, zu Starwood die Westin-, Sheraton- und Le-Méridien-Hotels. Erst am Wochenende hatte Starwood zudem bekanntgegeben, dass es im Zuge der Annäherung zwischen den USA und Kuba mehrere Luxushotels in der kubanischen Hauptstadt Havanna übernimmt.

Noch am Freitag hatte Starwood mitgeteilt, dass es den bereits grundsätzlich beschlossenen Deal mit Marriott abblasen werde und eine „definitive Vereinbarung“ mit Anbang anstrebe. Zu diesem Zeitpunkt lag die Offerte des chinesischen Konsortiums noch um eine Milliarde Dollar höher als jene von Marriott.

Am Montag erklärten Starwood und Marriott dann, dass aufgrund des aufgestockten Angebots von Marriott nun rasch eine endgültige Vereinbarung zwischen den Unternehmen erzielt werden könne. Die wesentlichen kartellrechtlichen Fragen haben die beiden Konzerne nach eigenen Angaben bereits geklärt. Die Zustimmung der Aktionäre beider Seiten steht aber noch aus. Die Übernahme soll bis Mitte des Jahres unter Dach und Fach sein.

Von

afp

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