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10.04.2013

20:55 Uhr

Stellenabbau

Vattenfall verzichtet auf Kündigungen

Ohne betriebsbedingte Kündigungen will der Energiekonzern bei seinem geplanten Stellenabbau auskommen. Die Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung wurde bis Ende Februar 2017 verlängert.

Trotz geplantem Stellenabbau will der Energiekonzern Vattenfall keinen Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen. dpa

Trotz geplantem Stellenabbau will der Energiekonzern Vattenfall keinen Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen.

FrankfurtFür die rund 15 000 Beschäftigten des Stromversorgers Vattenfall in Deutschland haben sich die Tarifparteien auf einen Abschluss geeinigt. Die Gewerkschaften setzten einen sozialverträglichen Stellenabbau durch, wie sie am Mittwoch mitteilten. Die schwedische Mutter Vattenfall AB hatte während der Tarifverhandlungen ankündigt, in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 2500 Stellen abzubauen; davon 1500 in Deutschland. Die Stellen sollen etwa per Altersteilzeit, Abfindung oder interner Versetzung abgebaut werden, wie ein Gewerkschaftssprecher sagte.

Die Beschäftigten erhalten eine zweistufige Entgelterhöhung: 2,6 Prozent mehr Entgelt rückwirkend ab 1. März 2013 und 1,8 Prozent mehr ab 1. April 2014. „Ich freue mich, dass der heutige Tarifabschluss ohne weitere Streiks zustande gekommen ist“, teilte Vattenfall- Arbeitsdirektor Torsten Meyer mit.

Das sind die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Die Rangliste der größten Energieunternehmen der Welt eröffnet Kansai Electric Power. Der japanische Versorger kam 2011 auf einen Umsatz von 33,3 Milliarden Dollar.

Platz 9

Mit 39,3 Milliarden Dollar Umsatz liegt der südkoreanische Versorger Korea Electric Power (Kepco) auf dem neunten Rang.

Platz 8

Iberdrola landet auf dem achten Platz. Der spanische Versorger erwirtschaftete 2011 Erlöse in Höhe von 41 Milliarden Dollar.

Platz 7

Der britische Versorger SSE (Scottish and Southern Energy) landet auf Rang sieben der Rangliste. Umsatz 2011: 45,4 Milliarden Dollar.

Platz 6

Der erste deutsche Energiekonzern findet sich auf Platz sechs wieder. RWE erwirtschaftete im Jahr 2011 Erlöse von 63,7 Milliarden Dollar.

Platz 5

64,6 Milliarden Dollar erwirtschaftete Tokyo Electric Power im Jahr 2011. Besser bekannt ist das Unternehmen unter der Abkürzung Tepco. Nach der Katastrophe am Atomkraftwerk von Fukushima ist Tepco inzwischen mehrheitlich im Besitz des japanischen Staates.

Platz 4

Électricité de France (EDF) schrammt knapp am Treppchen vorbei. Die Franzosen kommen mit einem Umsatz 2011 von 84,6 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Platz 3

Der größte italienische Energiekonzern ist weltweit die Nummer drei. Enel machte 2011 einen Umsatz von 103,2 Milliarden Dollar.

Platz 2

Der französische Versorger GDF Suez findet sich auf Rang zwei der Rangliste. Im Jahr 2011 erwirtschaftete GDF Suez Erlöse in Höhe von 117,5 Milliarden Dollar.

Platz 1

Der deutsche Branchenprimus ist auch weltweit die Nummer eins. Eon kam im Jahr 2011 auf einen Umsatz von 157,3 Milliarden Dollar - das reicht für die Spitzenposition.

Mehrere tausend Beschäftigte waren im März an verschiedenen Standorten in Warnstreiks getreten. Sie demonstrierten damit für die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld und einem Schutz vor Entlassungen bis 2020. Die Gewerkschaften hatten Ende März mitgeteilt, dass sie die Urabstimmung und weitere Schritte vorbereiten.

Im Tarifvertrag Ausbildung werden die Ausbildungszahlen auf annähernd dem heutigen Niveau von knapp 400 Auszubildenden pro Jahr bis Ende 2014 festgeschrieben, wie es weiter hieß. Zusätzlich wird darin erstmals eine Regelung für die unbefristete Übernahme getroffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Privatier

13.04.2013, 09:29 Uhr

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