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13.07.2015

08:13 Uhr

Stellenanzeigen

Hier geht's zum perfekten Job

Quelle:WirtschaftsWoche Online

Das Internet ist heutzutage voller Stellenanzeigen. Doch nicht immer ist für die meisten Bewerber ersichtlich, welche Position tatsächlich noch frei ist und bei welcher Anzeige es sich um eine Karteileiche handelt.

Wer einen Job sucht, sollte im Internet suchen. Geschätzt gibt es mehr als 1600 verschiedene Jobbörsen im Netz. dpa

Bewerbung

Wer einen Job sucht, sollte im Internet suchen. Geschätzt gibt es mehr als 1600 verschiedene Jobbörsen im Netz.

Die Stellenanzeigen in der überregionalen Tageszeitung oder dem Wochenblättchen gibt es noch. Doch die Mehrheit der Jobangebote steht im Netz. Geschätzt gibt es mehr als 1600 verschiedene Jobbörsen im Netz. Entsprechend groß und mitunter unübersichtlich ist das Angebot.

Viele Anzeigen geistern seit Wochen und Monaten durch das Netz, werden von Metasuchmaschinen und sogenannten Spidern aufgespürt und angepriesen, obwohl die angebotene Position oftmals schon vergeben ist.

Denn auch wenn die Anzeige ein aktuelles Datum hat, ist dies oft nur das Datum des Tages, an dem die Ausschreibung vom Suchprogramm entdeckt wurde. Und auch viele Anzeigen auf firmeneigenen Karriereseiten haben kein Einstellungsdatum.

Welche Unternehmen beim Online-Recruiting vorne liegen

Fresenius

Laut der Online Talent Communication-Studie des Marktforschungsinstituts Potentialpark schnitt der Dax-Konzern Fresenius, wie schon im Vorjahr, beim Online-Recruting am besten ab. Fresenius ist auf allen zehn untersuchten Kanälen von Karriere-Homepage, über YouTube-Kanal bis hin zum Unternehmensblog sehr gut aufgestellt.

Deutsche Telekom

Auch der Telekommunikationskonzern kann seine Silbermedaille vom vergangenen Jahr verteidigen. Unter anderem zeichnet sich das Unternehmen durch seine Karriere-App aus. Über sie können Interessenten von unterwegs unkompliziert Kontakt zur Personalabteilung aufnehmen.

Allianz

Der Versicherungskonzern konnte sich um einen Rang verbessern. Die Allianz zeichnet sich unter anderem durch ihre spielerische Herangehensweise aus. Fünf Online-Spiele muss der Interessent spielen, dann bekommt er eine passende Stellenempfehlung.

Ernst&Young

Ebenfalls um einen Rang verbessert hat sich Ernst&Young. Die Beratung ist in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter oder LinkedIn besonders aktiv.

Bertelsmann

Das Medienunternehmen konnte sich gleich um drei Plätze auf Rang fünf verbessern. In der Kategorie „mobile Recruiting“ belegt Bertelsmann sogar den zweiten Platz direkt hinter Fresenius.

Otto

Der Versandhändler mit Sitz in Hamburg machte den größten Sprung im Ranking. Gleich 17 Ränge ging es nach oben. Laut Otto, hätten dazu vor allem die Fokussierung auf die Social-Media-Kanäle und die erhöhte Transparenz im Bewerbungsprozess geführt.

Accenture

Die Beratung bleibt unverändert auf Rang sieben. Accenture bietet zum Beispiel an, im Falle einer Bewerbung den eigenen Xing-Lebenslauf für den zuständigen Personaler freizuschalten. Das erspart den Bewerbern lästiges Eintippen der Daten in ein Online-Formular.

Thyssen-Krupp

Das Unternehmen musste gleich fünf Plätze einbüßen und landete nur auf Rang acht, nachdem es im vergangenen Jahr sogar für einen Podestplatz gereicht hatte.

Daimler

Auch der Stuttgarter Automobilkonzern musste Platzierungen einbüßen. Anstatt wie im vergangenen Jahr auf Rang sechs, reichte es für Daimler diesmal nur für den neunten Platz.

Continental

Der Automobilzulieferer machte gleich zehn Plätze gut und schaffte es somit unter die Top Ten der kommunikativsten Arbeitgeber im Netz.

Trotzdem ist das Internet der beste Weg, an passende Stellenanzeigen zu kommen. 62 Prozent der Bewerber suchen in Online-Stellenbörsen, 60 Prozent in Business-Netzwerken und 52 Prozent auf Unternehmenswebseiten. Weit abgeschlagen folgen Printpublikationen (26 Prozent) und Fachmagazine (15 Prozent). Entsprechend groß ist die Zahl der online eingestellten Jobs.

Und wer genau weiß, was er will, kann mit wenigen Klicks die für ihn relevanten Stellen ausfindig machen. Dafür braucht es aber ein konkretes Jobprofil, statt des Wunschs „irgendwas mit Medien“ zu machen. Denn für nahezu jeden Beruf und jede Branche gibt es spezialisierte Portale – von der Ingenieurkarriere über Jobs für Mediziner bis zur Handwerker-Jobbörse.

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