Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2015

11:29 Uhr

Stellenbörsen

Wer jetzt am Job-Markt gefragt ist

VonMiriam Bax

Im Januar gab es mehr Arbeitslose – die Marke stieg wieder über drei Millionen. Trotzdem ist Bewegung im deutschen Arbeitsmarkt, beispielsweise im Immobiliensektor. Wer davon profitieren kann.

Zahlen im Januar

Wieder mehr als 3 Mio. Arbeitslose - Grund zur Sorge?

Zahlen im Januar: Wieder mehr als 3 Mio. Arbeitslose - Grund zur Sorge?

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

KölnTrotz geringer wirtschaftlicher Impulse habe sich der Arbeitsmarkt positiv entwickelt, heißt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). 2014 sei die Beschäftigung und auch die Einstellungsbereitschaft der Betriebe gewachsen. Auch in den Stellenbörsen herrschte im vergangenen Jahr ein Aufwärtstrend.

Insgesamt neun Prozent mehr Jobs gab es branchenübergreifend in den Stellenbörsen und Special Interest Portalen für Fach- und Führungskräfte. Besonders im Herbst kletterte die Anzahl der freien Stellen nach oben (vgl. Grafik „Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte“).

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Die meisten Jobs gab es im Ingenieurwesen und im Bereich Technik, der IT und der Telekommunikation, im Vertrieb und im Finanzwesen. Ein großer Teil der Stellenanzeigen stammt darüber hinaus aus dem Gastgewerbe und dem Tourismus. Die Auswertung basiert auf den Stellenanzeigen des Handelsblatt-Jobturbos. Dieser bündelt als Metasuchmaschine die Jobs der großen (Online-) Stellenbörsen, Zeitungen und Karrierewebsites der Unternehmen. Der Jobturbo verweist ausschließlich auf kostenpflichtig geschaltete Stellenanzeigen und konzentriert sich konkret auf Vakanzen für Fach- und Führungskräfte.

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Der Blick in die einzelnen Berufsfelder zeigt: Zum Jobmotor hat sich im vergangenen Jahr besonders das Bauwesen und der Immobiliensektor entwickelt (vgl. Grafik „Arbeitsmarkt Bauwesen & Immobilien). Hier suchten Unternehmen deutlich mehr Mitarbeiter als in 2013, nämlich rund 20 Prozent.

Tipps für Online-Bewerberformulare

An Vorgaben halten

Fordert das Unternehmen den Bewerber dazu auf, sich per Formular zu bewerben, sollte dem auch nachgegangen werden. E-Mail- oder papierbasierte Bewerbungen werden von Unternehmen dann oft gar nicht angenommen.

Zeit nehmen

Bewerber sollten ausreichend Zeit in ein Bewerberformular investieren. Denn nicht immer können die eingetragenen Daten und Informationen im Nachhinein bearbeitet werden.

Unterlagen griffbereit

Oft werden ganz konkrete Daten oder Noten abgefragt, Zeiträume wie Schulzeiten müssen bis auf den konkreten Tag genau eingegeben werden. Daher sollten beim Ausfüllen eines Bewerbungsformulars die relevanten Unterlagen griffbereit zur Verfügung stehen.

Nicht tief stapeln

Sich in vorgefertigten Auswahlkriterien wiederzufinden und seine Leistungen exakt beurteilen, kann schwer fallen. Hier gilt, keine unrealistischen Angaben zu machen, aber auch nicht zu tief zu stapeln, rät Karrierecoach Svenja Hofert in ihrem Ratgeber zur Stellensuche und Bewerbung im Internet.

Vorab texten

Wer sich an die Freitextfelder begibt, tut gut daran, den Text vorab in einem separaten Textdokument abzuspeichern. Systemabstürze oder automatische Log-outs nach Zeitüberschreitungen kommen immer wieder vor. Auch die Zeichenbegrenzung lässt sich so gut kontrollieren.

Schlüsselbegriffe benutzen

Personaler filtern die Bewerbungen gezielt nach Schlüsselbegriffen. Die wichtigen Schlagworte aus der Stellenanzeige sollten sich also unbedingt im Freitextfeld wiederfinden.

Fehlerfreie Formulierungen

Textfelder und Zeichenbegrenzungen verleiten schnell zu Abkürzungen oder Umgangssprache. Dabei ist bei der Formularbewerbung ein vollständiger, auf die Stelle zugeschnittener und fehlerfrei formuliert Text genauso wichtig, wie bei einer klassischen Bewerbung. Auch Anrede und Schlussformel gehören ins Bewerbungsformular.

Formatierungen beachten

Wer ein vorgefertigtes Anschreiben kopiert, sollte sich den entsprechenden Eintrag im Bewerbersystem noch einmal ganz genau anschauen. Formatierungen und Sonderzeichen müssen nicht zwingend korrekt dargestellt werden.

Dokumente als PDF hochladen

Für Dateianhänge werden meist maximal 5 MB akzeptiert. Empfehlenswert ist, die Dokumente als PDF zu speichern, sinnvoll zu benennen und hochzuladen.

Beim Personaler nachhaken

Wer am Ende keine Eingangsbestätigung seiner Bewerbung erhalten hat, sollte nach zwei bis drei Tagen beim Unternehmen nachhaken.

Ein fast ebenso großer Stellenzuwachs war in den Bereichen Management, Leitung  und Human Resources zu beobachten. Auch im Bereich Vertrieb und Marketing gab es mehr Jobs, 13 bzw. zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×