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29.05.2015

10:15 Uhr

Strabag erfreut Anleger

Baukonzern kann Verlust eindämmen

Dank starkem Auftragsbestand hat der österreichische Baukonzern Strabag seinen saisonüblichen Verlust deutlich geringer gehalten als erwartet. Der Konzern bestätigte seine Ziele für das laufende Jahr.

Der österreichische Baukonzern Strabag hat weniger Verlust gemacht, als eigentlich erwartet. dpa

Steigendes Auftragsvolumen, sinkender Saison-Verlust

Der österreichische Baukonzern Strabag hat weniger Verlust gemacht, als eigentlich erwartet.

WienDer österreichische Baukonzern Strabag hat dank guter Geschäfte in Polen und Deutschland seinen saisonüblichen Verlust zum Jahresbeginn verringert. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein zwölf Prozent geringeres Minus von 116 Millionen Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Analysten hatten mit einem etwas höheren Verlust gerechnet. Der Auftragsbestand stieg im Jahresvergleich unter anderem dank neuer Bauprojekte in Russland und Großaufträgen aus Dänemark um vier Prozent auf 15,1 Milliarden Euro.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Für das laufende Jahr erwartet Strabag weiterhin einen Betriebsgewinn von mindestens 300 Millionen Euro. Die Bauleistung soll auf 14 Milliarden Euro zulegen.

Von

rtr

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