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18.12.2015

20:12 Uhr

Ströer

Werbevermarkter kauft Statista

Ströer ist vor allem für die Vermarktung von Werbung bekannt. Doch mit der Übernahme von Statista steuert das Unternehmen in eine andere Richtung. Internethandel und Abo-Bezahlmodelle sollen eine neue Sparte bilden.

Ströer ist vor allem für Reklame auf Plakaten und Litfaßsäulen bekannt: Mit den jüngsten Zukäufen ist die Werbefirma einen großen Schritt zum Ausbau des noch jungen Digitalgeschäfts gegangen. obs

Mega-Light Ströer

Ströer ist vor allem für Reklame auf Plakaten und Litfaßsäulen bekannt: Mit den jüngsten Zukäufen ist die Werbefirma einen großen Schritt zum Ausbau des noch jungen Digitalgeschäfts gegangen.

KölnDer Werbevermarkter Ströer setzt seine Einkaufstour fort und schnappt sich das Internetportal Statista. Für rund 57 Millionen Euro will Ströer zunächst 78,8 Prozent an dem Hamburger Statistikanbieter übernehmen, wie der künftige MDax-Konzern am Freitag mitteilte. Nach einer geplanten Kapitalerhöhung soll der Anteil von Ströer noch leicht steigen. Die restlichen Anteile sollen in den Händen der Gründer bleiben. Der Kaufvertrag sei unterzeichnet, heißt es in der Mitteilung. Jetzt müsse noch das Bundeskartellamt zustimmen.

Statista bereitet statistische Daten aus verschiedenen Quellen vor allem in Grafiken, Tabellen und Analysen auf und verlangt dafür von seinen Nutzern Abo-Gebühren. Ströer schätzt, dass Statista im kommenden Jahr rund 20 Millionen Euro zum Konzernumsatz beisteuern wird. Ströer-Chef Udo Müller zufolge ist der geplante Statista-Kauf eine zentrale Investition für eine neue Sparte rund um Internethandel und Abo-Bezahlmodelle (E-Commerce & Subscription).

Bekannt ist Ströer bislang vor allem für die Vermarktung von Außenwerbung – also etwa auf Plakaten, in Bushaltestellen und öffentlichen Verkehrsmitteln – und als Werbevermarkter im Internet. Erst im November hatte Ströer den Kauf des Internetportals T-Online und des angeschlossenen Vermarkters Interactive Media von der Deutschen Telekom abgeschlossen. Das Geschäft war rund 300 Millionen Euro schwer.

Von

dpa

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