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04.04.2006

09:00 Uhr

Studie

Anwälte versuchen ihren Namen als Marke auszubauen

Deutschlands Anwaltskanzleien geben im Schnitt 2,5 Prozent ihres Honorarvolumens für Marketing aus. Drei von fünf befragten Kanzleien investieren sogar bis zu 6 Prozent ihrer Einnahmen. Das zeigt der Anwaltsmonitor 2006, für den die Agentur Triller Communication und Financial Times Deutschland die wichtigsten Wirtschaftssozietäten Deutschlands befragten.

Der Studie zufolge nähern sich erste Kanzleien dem Niveau von Unternehmensberatungen. "Gerade im Wirtschaftsrecht wächst der Druck auf die Kanzleien, ihre Marke aufzubauen und spezifische Vorteile heraus zu stellen", erklärt Ursula Triller von Triller Communication das hochkompetitive Marktumfeld. Wichtigste Instrumente, um Neukunden zu gewinnen und bestehende Mandate zu halten seien Kundenveranstaltungen, Buchveröffentlichungen, Auftritte als Referenten, Fachveröffentlichungen und aktive Pressearbeit in der Wirtschaftspresse.

Wie sich zeigt, wollen praktisch alle befragten Sozietäten diese Maßnahmen im laufenden Jahr weiter ausbauen. Die Marktstudie erfaßt die Daten von knapp 90 Top-Kanzleien mit insgesamt über 5 000 Anwälten, Steuerberatern, Wirtschaftprüfern und Notaren - darunter unter anderem die Angaben der fünf größten deutschen Wirtschaftskanzleien.

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