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Die Gewinnerinnen

Das sind die 25 Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren

VonCarina Kontio

Wirtschaft anders denken, Grenzen neu definieren, gegen den Strom schwimmen - diese „25 Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren“, machen das täglich.

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Welche Frauen haben das Zeug, unsere Wirtschaft zu revolutionieren? 25 davon suchte Edition F, die Online-Plattform für ambitionierte Frauen, gemeinsam mit dem Handelsblatt und Zeit Online. Wir stellen Ihnen heute die 25 Gewinnerinnen, die am vergangen Freitag in Berlin geehrt wurden. (Credit: Edition F)

Die 25 Preisträgerinnen

Welche Frauen haben das Zeug, unsere Wirtschaft zu revolutionieren? 25 davon suchte Edition F, die Online-Plattform für ambitionierte Frauen, gemeinsam mit dem Handelsblatt und Zeit Online. Wir stellen Ihnen heute die 25 Gewinnerinnen, die am vergangen Freitag in Berlin geehrt wurden.
(Credit: Edition F)

Mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser und der Jury haben wir 25 Frauen gefunden, die Denkanstöße in ganz unterschiedlichen Bereichen geben: Wie kann die bislang unbezahlte Care-Arbeit wirtschaftlich anerkannt werden? Wie erhalten nach Deutschland geflüchtete Menschen die Chance, beruflich Fuß zu fassen und sich selbst zu versorgen? Wie können Unternehmen eine Kultur entwickeln, die sie von innen heraus gegen Korruption und Verantwortungslosigkeit schützt? Wie sehen unternehmerische Ansätze aus, die globale Gerechtigkeit ins Zentrum stellen und weder andere Menschen noch die Umwelt ausbeuten? Wie verändert Digitalisierung Gesellschaft und Wirtschaft und wie wirkt sich das sowohl auf Kinder als auch Erwachsene aus? Wie kann Erwerbsarbeit re-organisiert werden, so dass rund um die Uhr geöffnete Kitas nicht die einzige Antwort auf Vereinbarkeit bleiben? Die Preisträgerinnen im Überblick. Getty Images

25 Frauen Award

Mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser und der Jury haben wir 25 Frauen gefunden, die Denkanstöße in ganz unterschiedlichen Bereichen geben: Wie kann die bislang unbezahlte Care-Arbeit wirtschaftlich anerkannt werden? Wie erhalten nach Deutschland geflüchtete Menschen die Chance, beruflich Fuß zu fassen und sich selbst zu versorgen? Wie können Unternehmen eine Kultur entwickeln, die sie von innen heraus gegen Korruption und Verantwortungslosigkeit schützt? Wie sehen unternehmerische Ansätze aus, die globale Gerechtigkeit ins Zentrum stellen und weder andere Menschen noch die Umwelt ausbeuten? Wie verändert Digitalisierung Gesellschaft und Wirtschaft und wie wirkt sich das sowohl auf Kinder als auch Erwachsene aus? Wie kann Erwerbsarbeit re-organisiert werden, so dass rund um die Uhr geöffnete Kitas nicht die einzige Antwort auf Vereinbarkeit bleiben? Die Preisträgerinnen im Überblick.

Bild: Getty Images

Anka Wittenberg möchte die ungleichen Strukturen in der Arbeitswelt aufbrechen. Als Mutter von drei Kindern bekam sie die Benachteiligung als angehende Managerin zu spüren. Jetzt ist sie Chief Diversity & Inclusion Officer beim weltweit führenden Softwareunternehmen SAP. Dort setzt sie sich für globale Strategien rund um Vielfalt, Integration und Chancengleichheit ein. Damit gestaltet sie die Arbeitsbeziehungen für 85.000 Mitarbeiter_innen, um eine vorurteilsfreie Arbeitsumgebung zu schaffen. Mit verschiedenen Programmen und Trainings setzt sie sich unter anderem für Geschlechtergerechtigkeit, ein Bewusstsein für LGBT und die Integration von Menschen mit Behinderung ein. So wurde SAP als erstes globales IT-Unternehmen mit dem „EDGE Gender Equality Certification“ für Geschlechtergerechtigkeit ausgezeichnet. (Credit: Joanna Perez)

Anka Wittenberg, Chief Diversity & Inclusion Officer, SAP

Anka Wittenberg möchte die ungleichen Strukturen in der Arbeitswelt aufbrechen. Als Mutter von drei Kindern bekam sie die Benachteiligung als angehende Managerin zu spüren. Jetzt ist sie Chief Diversity & Inclusion Officer beim weltweit führenden Softwareunternehmen SAP. Dort setzt sie sich für globale Strategien rund um Vielfalt, Integration und Chancengleichheit ein. Damit gestaltet sie die Arbeitsbeziehungen für 85.000 Mitarbeiter_innen, um eine vorurteilsfreie Arbeitsumgebung zu schaffen. Mit verschiedenen Programmen und Trainings setzt sie sich unter anderem für Geschlechtergerechtigkeit, ein Bewusstsein für LGBT und die Integration von Menschen mit Behinderung ein. So wurde SAP als erstes globales IT-Unternehmen mit dem „EDGE Gender Equality Certification“ für Geschlechtergerechtigkeit ausgezeichnet.
(Credit: Joanna Perez)

Vera Schneevoigt ist eine der wenigen Frauen in Spitzenpositionen bei IT-Konzernen. Sie verwaltet seit 2014 als Geschäftsführerin bei Fujitsu die Produktion und Logistik für das Produktgeschäft außerhalb Japans. Mit dem Campus Augsburg leitet sie den europaweit einzigen Entwicklungs- und Produktionsstandort eines IT-Herstellers, der als Vorreiter auf dem Weg zur „Smart Factory“ gilt und auch anderen Unternehmen als Vorbild für die digitale Transformation von Produktion und Logistik dient. Schneevoigt berät Landes- und Bundespolitiker_innen, wie auf politischer Ebene dem immer stärker werdenden Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt begegnet werden sollte, und macht sich für die Frauenförderung stark – gerade in digitalen Berufen. (Credit: Fujitsu intern)

Vera Schneevoigt, Geschäftsführerin Fujitsu

Vera Schneevoigt ist eine der wenigen Frauen in Spitzenpositionen bei IT-Konzernen. Sie verwaltet seit 2014 als Geschäftsführerin bei Fujitsu die Produktion und Logistik für das Produktgeschäft außerhalb Japans. Mit dem Campus Augsburg leitet sie den europaweit einzigen Entwicklungs- und Produktionsstandort eines IT-Herstellers, der als Vorreiter auf dem Weg zur „Smart Factory“ gilt und auch anderen Unternehmen als Vorbild für die digitale Transformation von Produktion und Logistik dient. Schneevoigt berät Landes- und Bundespolitiker_innen, wie auf politischer Ebene dem immer stärker werdenden Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt begegnet werden sollte, und macht sich für die Frauenförderung stark – gerade in digitalen Berufen.
(Credit: Fujitsu intern)

Unsere Arbeit und unsere Umwelt werden sich durch die Digitalisierung immer weiter verändern. Eine dabei wichtige Frage: Wann und wie führt man Kinder an den Umgang mit digitaler Technologie heran? Kinder mit der Digitalisierung vertraut zu machen, ist das Herzensanliegen und Spezialgebiet von Verena Pausder, Gründerin der Firma „Fox & Sheep“, die Apps für Kinder im Vorschulalter entwickelt und weltweit vermarktet. Zusammen mit dem Spielwarenhersteller Haba hat Pausder als Geschäftsführerin Digitalwerkstätten eröffnet, in denen Kinder Programmieren lernen. Außerdem ist sie Mit-Initiatorin von „Startup Teens“, einer Initiative, die Schüler_innen fürs Unternehmertum begeistern möchte. (Credit: Kim Keibel)

Verena Pausder, Gründerin und Geschäftsführerin Haba Digitalwerkstatt

Unsere Arbeit und unsere Umwelt werden sich durch die Digitalisierung immer weiter verändern. Eine dabei wichtige Frage: Wann und wie führt man Kinder an den Umgang mit digitaler Technologie heran? Kinder mit der Digitalisierung vertraut zu machen, ist das Herzensanliegen und Spezialgebiet von Verena Pausder, Gründerin der Firma „Fox & Sheep“, die Apps für Kinder im Vorschulalter entwickelt und weltweit vermarktet. Zusammen mit dem Spielwarenhersteller Haba hat Pausder als Geschäftsführerin Digitalwerkstätten eröffnet, in denen Kinder Programmieren lernen. Außerdem ist sie Mit-Initiatorin von „Startup Teens“, einer Initiative, die Schüler_innen fürs Unternehmertum begeistern möchte.
(Credit: Kim Keibel)

Als Reaktion auf die sogenannte Flüchtlingskrise 2015 hat Anne Kjær Riechert die „Redi School of Digital Integration“ ins Leben gerufen: Ein Ausbildungsprogramm, das Asylsuchenden Programmieren und technische Kompetenzen vermittelt. Die gebürtige Dänin unterstützt mehrere hundert Geflüchtete bei der Integration in das Arbeitsleben und bereitet sie darauf vor, eine Stelle in der IT-Branche zu besetzen. In einem multikulturellen Umfeld aufgewachsen, ist Anne Kjær Riechert davon überzeugt, dass Technologie Sprachbarrieren überwinden und Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringen kann. (Credit: Sebastian Gabsch)

Anne Kjær Riechert, Gründerin und Geschäftsführerin Redi School of Digital Integration

Als Reaktion auf die sogenannte Flüchtlingskrise 2015 hat Anne Kjær Riechert die „Redi School of Digital Integration“ ins Leben gerufen: Ein Ausbildungsprogramm, das Asylsuchenden Programmieren und technische Kompetenzen vermittelt. Die gebürtige Dänin unterstützt mehrere hundert Geflüchtete bei der Integration in das Arbeitsleben und bereitet sie darauf vor, eine Stelle in der IT-Branche zu besetzen. In einem multikulturellen Umfeld aufgewachsen, ist Anne Kjær Riechert davon überzeugt, dass Technologie Sprachbarrieren überwinden und Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringen kann.
(Credit: Sebastian Gabsch)

Barbara Lutz, Gründerin und Geschäftsführerin, Frauen-Karriere-IndexMänner und Frauen sollten gleichermaßen Karriere machen können, und zwar in einem Unternehmen, das ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Barbara Lutz nimmt die Karriereentwicklung von Frauen in den Fokus und will in männerdominierten Unternehmen ein Umdenken anstoßen. Als Gründerin des Frauen-Karriere-Index (FKI) will sie Frauen in Führung bringen. Das Management-Instrument ermöglicht es, die Frauenförderung einer Organisation klar zu messen und zu verbessern, so dass die Unternehmen Maßnahmen für Chancengerechtigkeit ergreifen können, die nachhaltig wirken. Die Auszeichnung schafft zudem Transparenz für Bewerber_innen, um sich ein Bild von den Diversity-Anstrengungen eines Unternehmens zu verschaffen. Barbara Lutz wünscht sich, dass weiblich besetzte Führungspositionen endlich auch in Deutschland zur Normalität werden. (Credit: Frauen-Karriere-Index

Barbara Lutz, Gründerin und Geschäftsführerin, Frauen-Karriere-Index

Barbara Lutz, Gründerin und Geschäftsführerin, Frauen-Karriere-IndexMänner und Frauen sollten gleichermaßen Karriere machen können, und zwar in einem Unternehmen, das ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Barbara Lutz nimmt die Karriereentwicklung von Frauen in den Fokus und will in männerdominierten Unternehmen ein Umdenken anstoßen. Als Gründerin des Frauen-Karriere-Index (FKI) will sie Frauen in Führung bringen. Das Management-Instrument ermöglicht es, die Frauenförderung einer Organisation klar zu messen und zu verbessern, so dass die Unternehmen Maßnahmen für Chancengerechtigkeit ergreifen können, die nachhaltig wirken. Die Auszeichnung schafft zudem Transparenz für Bewerber_innen, um sich ein Bild von den Diversity-Anstrengungen eines Unternehmens zu verschaffen. Barbara Lutz wünscht sich, dass weiblich besetzte Führungspositionen endlich auch in Deutschland zur Normalität werden.
(Credit: Frauen-Karriere-Index

Claudia Kessler gründete die Initiative „Die Astronautin” und sorgt für die weibliche Zukunft der deutschen Raumfahrt. Dabei hat sie ihr Ziel klar vor Augen: Bis zum Jahr 2020 soll die erste deutsche Frau im Weltall gewesen sein. Mit dem privat organisierten und finanzierten Programm möchte die Raumfahrtingenieurin besonders junge Mädchen für technologische Berufe begeistern. Schon 2009 hat sie das Netzwerk „Women in Aerospace in Europe” (WIA-E) mitgegründet, um die internationale Karriere weiblicher Fach- und Führungskräfte zu fördern. Damit tut sie nicht nur etwas gegen den Fachkräftemangel, sondern ebnet den Weg für die gesellschaftlich notwendige Transformation der Arbeitswelt. Seit 2008 ist sie CEO von „HE Space Operations“ und setzt sich besonders für Gleichberechtigung, Diversität und Interdisziplinarität in technischen Berufen ein – mit Erfolg: Der Frauenanteil bei HE Space beträgt 55 Prozent, 200 Frauen aus 29 Nationen sind in dem Unternehmen beschäftigt. (Credit: Astrid Susanna Schulz)

Claudia Kessler, Luft- und Raumfahrtingenieurin, CEO „HE Space“

Claudia Kessler gründete die Initiative „Die Astronautin” und sorgt für die weibliche Zukunft der deutschen Raumfahrt. Dabei hat sie ihr Ziel klar vor Augen: Bis zum Jahr 2020 soll die erste deutsche Frau im Weltall gewesen sein. Mit dem privat organisierten und finanzierten Programm möchte die Raumfahrtingenieurin besonders junge Mädchen für technologische Berufe begeistern. Schon 2009 hat sie das Netzwerk „Women in Aerospace in Europe” (WIA-E) mitgegründet, um die internationale Karriere weiblicher Fach- und Führungskräfte zu fördern. Damit tut sie nicht nur etwas gegen den Fachkräftemangel, sondern ebnet den Weg für die gesellschaftlich notwendige Transformation der Arbeitswelt. Seit 2008 ist sie CEO von „HE Space Operations“ und setzt sich besonders für Gleichberechtigung, Diversität und Interdisziplinarität in technischen Berufen ein – mit Erfolg: Der Frauenanteil bei HE Space beträgt 55 Prozent, 200 Frauen aus 29 Nationen sind in dem Unternehmen beschäftigt.
(Credit: Astrid Susanna Schulz)

Das Fashion-Startup „Bridge&Tunnel“ verarbeitet Textilien zu Upcycling-Produkten und bringt Frauen und Männer in Erwerbsarbeit, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unterkommen – sie wollen „Brücken bauen“. Gegründet wurde das Projekt von Constanze Klotz und Hanna Charlotte Erhorn. Als diplomierte Textildesignerin ist Hanna Charlotte Erhorn die Expertin für das Design und die Produktion. Constanze Klotz befasst sich als promovierte Kulturwissenschaftlerin mit Kommunikation, Fundraising und Kooperationen. Die lokale Produktion am Standort Hamburg ist den Frauen ein wichtiges Anliegen, um gesellschaftlich und ökonomisch benachteiligte Menschen beschäftigen zu können. (Credit: Femtastics)

Constanze Klotz/Hanna Charlotte Erhorn, Gründerinnen Bridge&Tunnel

Das Fashion-Startup „Bridge&Tunnel“ verarbeitet Textilien zu Upcycling-Produkten und bringt Frauen und Männer in Erwerbsarbeit, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unterkommen – sie wollen „Brücken bauen“. Gegründet wurde das Projekt von Constanze Klotz und Hanna Charlotte Erhorn. Als diplomierte Textildesignerin ist Hanna Charlotte Erhorn die Expertin für das Design und die Produktion. Constanze Klotz befasst sich als promovierte Kulturwissenschaftlerin mit Kommunikation, Fundraising und Kooperationen. Die lokale Produktion am Standort Hamburg ist den Frauen ein wichtiges Anliegen, um gesellschaftlich und ökonomisch benachteiligte Menschen beschäftigen zu können.
(Credit: Femtastics)

Migration, Dürre und Hunger – wir stehen weltweit vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Annette Massmann arbeitet mit der „GLS Zukunftsstiftung Entwicklung“ an Lösungen. Seit zwölf Jahren leitet sie die Stiftung am Standort Bochum und kooperiert mit weltweiten Partnerorganisationen. Daraus ist ein globales und gleichzeitig lokal verankertes, praktisches Netzwerk sozial-ökologischer „Agents of Change“ entstanden. Annette Massmann gibt mit ihrer Arbeit wichtige Impulse in die entwicklungspolitische Debatte in Deutschland. Sie arbeitete bereits für verschiedene Träger der Entwicklungszusammenarbeit in Zentralamerika und ist Mitgründerin des „Institute for Social Banking“, das Studienprogramme für das soziale Bankwesen anbietet. (Credit: GLS Treuhand)

Dr. Annette Massmann, Geschäftsführerin GLS Zukunftsstiftung Entwicklung

Migration, Dürre und Hunger – wir stehen weltweit vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Annette Massmann arbeitet mit der „GLS Zukunftsstiftung Entwicklung“ an Lösungen. Seit zwölf Jahren leitet sie die Stiftung am Standort Bochum und kooperiert mit weltweiten Partnerorganisationen. Daraus ist ein globales und gleichzeitig lokal verankertes, praktisches Netzwerk sozial-ökologischer „Agents of Change“ entstanden. Annette Massmann gibt mit ihrer Arbeit wichtige Impulse in die entwicklungspolitische Debatte in Deutschland. Sie arbeitete bereits für verschiedene Träger der Entwicklungszusammenarbeit in Zentralamerika und ist Mitgründerin des „Institute for Social Banking“, das Studienprogramme für das soziale Bankwesen anbietet.
(Credit: GLS Treuhand)

Die Rechtsanwältin Roda Verheyen setzt sich für klimapolitische Themen ein und berät Länder zur Klimarahmenkonvention. Ihr Schwerpunkt ist das Umwelt- und Völkerrecht. Neben dem Bundesumweltministerium hat sie unter anderem die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, den weltweiten Umweltdachverband „Friends of the Earth“ und Greenpeace beraten. Dr. Roda Verheyen hat in Hamburg, Oslo und London studiert und war an der Gründung des internationalen Netzwerks „Climate Justice Programme“ beteiligt. Das ist eine Anlaufstelle für Juristen aus aller Welt, die Klima-Prozesse führen wollen und damit Menschen, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, unterstützen. (Credit: Dinah Hayt)

Dr. Roda Verheyen, Rechtsanwältin und Gründerin des „Climate Justice Programme“

Die Rechtsanwältin Roda Verheyen setzt sich für klimapolitische Themen ein und berät Länder zur Klimarahmenkonvention. Ihr Schwerpunkt ist das Umwelt- und Völkerrecht. Neben dem Bundesumweltministerium hat sie unter anderem die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, den weltweiten Umweltdachverband „Friends of the Earth“ und Greenpeace beraten. Dr. Roda Verheyen hat in Hamburg, Oslo und London studiert und war an der Gründung des internationalen Netzwerks „Climate Justice Programme“ beteiligt. Das ist eine Anlaufstelle für Juristen aus aller Welt, die Klima-Prozesse führen wollen und damit Menschen, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, unterstützen.
(Credit: Dinah Hayt)

Stephanie Caspar, seit Anfang März Geschäftsführerin des Digitalbereichs bei Axel Springer, lebt nach dem Motto: „Veränderungen sind positiv, denn sie bedeuten Weiterentwicklung“. Die promovierte Betriebswirtin trägt die konzernweite Verantwortung für Technologie und Daten und besetzt damit eine einflussreiche Position in einem der größten Medienunternehmen Deutschlands. Mit Caspar als Mitglied des Vorstands ist erstmals die übergeordnete Technologie- und Datenstrategie bei Axel Springer auf Vorstandsebene verankert. Nach dem Studium in Lüneburg startete sie als Unternehmensberaterin bei McKinsey & Company in Hamburg, schon 2002 kam sie zu Axel Springer. (Credit: Matti Hillig)

Dr. Stephanie Caspar, Digital-Vorständin Axel Springer

Stephanie Caspar, seit Anfang März Geschäftsführerin des Digitalbereichs bei Axel Springer, lebt nach dem Motto: „Veränderungen sind positiv, denn sie bedeuten Weiterentwicklung“. Die promovierte Betriebswirtin trägt die konzernweite Verantwortung für Technologie und Daten und besetzt damit eine einflussreiche Position in einem der größten Medienunternehmen Deutschlands. Mit Caspar als Mitglied des Vorstands ist erstmals die übergeordnete Technologie- und Datenstrategie bei Axel Springer auf Vorstandsebene verankert. Nach dem Studium in Lüneburg startete sie als Unternehmensberaterin bei McKinsey & Company in Hamburg, schon 2002 kam sie zu Axel Springer.
(Credit: Matti Hillig)

Jutta Allmendinger hat mit ihren Studien auf dem Gebiet der Bildung, des Arbeitsmarktes und der Gleichstellung von Frauen und Männern Pionierarbeit geleistet. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist die Untersuchung von Bildungs- und Berufsverläufen und des Sozialgefälles im Bildungssystem. Um die ökonomische Gleichheit weiter voranzutreiben, fordert die Soziologin eine familiengerechte und kürzere Arbeitszeit von 32 Stunden. Seit 2007 ist Jutta Allmendinger Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, des größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts Europas. Zudem ist sie Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin. (Credit: Inga Haar)

Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

Jutta Allmendinger hat mit ihren Studien auf dem Gebiet der Bildung, des Arbeitsmarktes und der Gleichstellung von Frauen und Männern Pionierarbeit geleistet. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist die Untersuchung von Bildungs- und Berufsverläufen und des Sozialgefälles im Bildungssystem. Um die ökonomische Gleichheit weiter voranzutreiben, fordert die Soziologin eine familiengerechte und kürzere Arbeitszeit von 32 Stunden. Seit 2007 ist Jutta Allmendinger Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, des größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts Europas. Zudem ist sie Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin.
(Credit: Inga Haar)

Monika Frech studierte Sozial- und Kommunikationswissenschaften in Berlin, Florenz und Minnesota sowie Design Thinking in Potsdam. Sie interessiert sich besonders für die Bedingungen und Möglichkeiten sozialer Innovationen. Diese Leidenschaft führte sie zu Dark House, einer Berliner Agentur für Innovationsentwicklung, die Frech 2009 gemeinsam mit anderen Absolventen gründete. Das Start-up will große und mittelständische Firmen dabei unterstützen, eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur zu etablieren. Monika Frech will das Thema Design Thinking auch international voranbringen und engagiert sich als Mentorin für Kinder und Jugendliche. In Indien hat sie bereits innovative Bildungsformate entwickelt und angewandt. Im Moment baut sie neben Dark Horse eine ähnliche Initiative in Deutschland auf. (Credit: Dark Horse)

Monika Frech, Mitgründerin Dark Horse

Monika Frech studierte Sozial- und Kommunikationswissenschaften in Berlin, Florenz und Minnesota sowie Design Thinking in Potsdam. Sie interessiert sich besonders für die Bedingungen und Möglichkeiten sozialer Innovationen. Diese Leidenschaft führte sie zu Dark House, einer Berliner Agentur für Innovationsentwicklung, die Frech 2009 gemeinsam mit anderen Absolventen gründete. Das Start-up will große und mittelständische Firmen dabei unterstützen, eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur zu etablieren. Monika Frech will das Thema Design Thinking auch international voranbringen und engagiert sich als Mentorin für Kinder und Jugendliche. In Indien hat sie bereits innovative Bildungsformate entwickelt und angewandt. Im Moment baut sie neben Dark Horse eine ähnliche Initiative in Deutschland auf.
(Credit: Dark Horse)

Zusammen mit drei Mitgründern startete Nele Kapretz 2013 das „Impact Hub Berlin“. Als Teil des weltweit größten Netzwerkes sozialer Innovationszentren, mit mehr als 100 Hubs in über 54 Ländern, werden dort gut 150 Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt. Zudem berät und betreut Nele Kapretz Unternehmen, Organisationen und NGOs in Innovationsprozessen zur Erreichung der „UN Sustainable Development Goals“ durch unternehmerische Ansätze. 2017 wurde sie berufen, unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den Berliner Senat zu Themen wie Gründungsförderung und Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen und innovative Ansätze in die Politik zu tragen. Neben ihrer Arbeit im Impact Hub sitzt sie im Steuerungsgremium der „Inequality Challenge“ des BMZ sowie im Beirat Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin. (Credit: Impact Hub Berlin)

Nele Kapretz, Mitgründerin und Geschäftsführerin Impact Hub Berlin

Zusammen mit drei Mitgründern startete Nele Kapretz 2013 das „Impact Hub Berlin“. Als Teil des weltweit größten Netzwerkes sozialer Innovationszentren, mit mehr als 100 Hubs in über 54 Ländern, werden dort gut 150 Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt. Zudem berät und betreut Nele Kapretz Unternehmen, Organisationen und NGOs in Innovationsprozessen zur Erreichung der „UN Sustainable Development Goals“ durch unternehmerische Ansätze. 2017 wurde sie berufen, unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den Berliner Senat zu Themen wie Gründungsförderung und Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen und innovative Ansätze in die Politik zu tragen. Neben ihrer Arbeit im Impact Hub sitzt sie im Steuerungsgremium der „Inequality Challenge“ des BMZ sowie im Beirat Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin.
(Credit: Impact Hub Berlin)

Das Leben ist für Miriam Meckel wie ein Netzwerk, das aus Interessen, Fähigkeiten und Kontakten besteht und sich durch ständige Neuverknüpfungen verändert. Gerade ist ihr neues Buch zum Thema Brain-Hacking erschienen, das die Frage aufwirft, inwieweit das menschliche Denken berechenbar sein und der Optimierung unterworfen sein darf. Meckel ist Herausgeberin der Wirtschaftswoche, dem wichtigsten deutschen Wochenmagazin für Wirtschaft, und seit 2005 Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen in der Schweiz und Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement. Sie war Regierungssprecherin und als Staatssekretärin der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Europa, Internationales und Medien zuständig. Meckel wurde unter anderem mit dem Cicero-Rednerpreis in der Kategorie Wirtschaft und dem „John F. Kennedy Memorial Fellowship“ der Harvard-Universität ausgezeichnet. (Credit: Stefanos Notopoulos)

Miriam Meckel, Herausgeberin der Wirtschaftswoche

Das Leben ist für Miriam Meckel wie ein Netzwerk, das aus Interessen, Fähigkeiten und Kontakten besteht und sich durch ständige Neuverknüpfungen verändert. Gerade ist ihr neues Buch zum Thema Brain-Hacking erschienen, das die Frage aufwirft, inwieweit das menschliche Denken berechenbar sein und der Optimierung unterworfen sein darf. Meckel ist Herausgeberin der Wirtschaftswoche, dem wichtigsten deutschen Wochenmagazin für Wirtschaft, und seit 2005 Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen in der Schweiz und Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement. Sie war Regierungssprecherin und als Staatssekretärin der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Europa, Internationales und Medien zuständig. Meckel wurde unter anderem mit dem Cicero-Rednerpreis in der Kategorie Wirtschaft und dem „John F. Kennedy Memorial Fellowship“ der Harvard-Universität ausgezeichnet.
(Credit: Stefanos Notopoulos)

Als Chief Financial Officer des US-Kreditkartenunternehmens Mastercard gilt Martina Hund-Mejean weltweit als eine der einflussreichsten Personen der Finanzbranche. Die gebürtige Frankfurterin lebt seit über 30 Jahren in den USA. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Bank und einem Volkswirtschaftsstudium fing sie als Kreditanalystin beim US-Chemiekonzern Dow Chemical an. Martina Hund-Mejean will insbesondere Frauen bei Mastercard fördern und dem Gender-Bias entgegenwirken. Sie sieht es außerdem als ihre Aufgabe an, Frauen zu unterstützen und zu befähigen, erfolgreiche Unternehmen zu führen und ein erfülltes Leben zu führen. Sie beschreibt den Finanzgiganten scherzhaft als „Fintech“, denn auch Mastercard arbeitet an der Schnittstelle von Finanzdienstleistung und Technologie und beschäftigt sich mit der Zukunft des digitalen Bezahlens. (Credit: Mastercard)

Martina Hund-Mejean, Finanz-Vorständin Mastercard

Als Chief Financial Officer des US-Kreditkartenunternehmens Mastercard gilt Martina Hund-Mejean weltweit als eine der einflussreichsten Personen der Finanzbranche. Die gebürtige Frankfurterin lebt seit über 30 Jahren in den USA. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Bank und einem Volkswirtschaftsstudium fing sie als Kreditanalystin beim US-Chemiekonzern Dow Chemical an. Martina Hund-Mejean will insbesondere Frauen bei Mastercard fördern und dem Gender-Bias entgegenwirken. Sie sieht es außerdem als ihre Aufgabe an, Frauen zu unterstützen und zu befähigen, erfolgreiche Unternehmen zu führen und ein erfülltes Leben zu führen. Sie beschreibt den Finanzgiganten scherzhaft als „Fintech“, denn auch Mastercard arbeitet an der Schnittstelle von Finanzdienstleistung und Technologie und beschäftigt sich mit der Zukunft des digitalen Bezahlens.
(Credit: Mastercard)

Magdalena Rogl ist ein Vorbild für viele: Mit gerade einmal 30 Jahren wurde sie 2016 „Head of Digital Channels“ bei Microsoft Deutschland. Rogl ist eigentlich ausgebildete Erzieherin und arbeitete als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern in einer Kinderkrippe, als sie das Angebot für einen Nebenjob im Community-Management bei Focus Online bekam. Mittlerweile arbeitet sie in einer Führungsposition bei Microsoft, lebt in einer Patchworkfamilie mit vier Kindern und setzt sich für Gleichberechtigung in der digitalen Welt ein. In den Bereichen Social Media, Newsroom, Blog und Influencer Relations versucht sie, die richtigen Menschen zu verbinden und Kontakte zu knüpfen. Sie berät ehrenamtlich Startups und NGOs und teilt als Dozentin und Speakerin gerne ihr Wissen. (Credit: Justin Faust)

Magdalena Rogl, Head of Digital Channels Microsoft Deutschland

Magdalena Rogl ist ein Vorbild für viele: Mit gerade einmal 30 Jahren wurde sie 2016 „Head of Digital Channels“ bei Microsoft Deutschland. Rogl ist eigentlich ausgebildete Erzieherin und arbeitete als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern in einer Kinderkrippe, als sie das Angebot für einen Nebenjob im Community-Management bei Focus Online bekam. Mittlerweile arbeitet sie in einer Führungsposition bei Microsoft, lebt in einer Patchworkfamilie mit vier Kindern und setzt sich für Gleichberechtigung in der digitalen Welt ein. In den Bereichen Social Media, Newsroom, Blog und Influencer Relations versucht sie, die richtigen Menschen zu verbinden und Kontakte zu knüpfen. Sie berät ehrenamtlich Startups und NGOs und teilt als Dozentin und Speakerin gerne ihr Wissen.
(Credit: Justin Faust)

Als Executive Director bei Ernst & Young Fraud Investigation & Dispute Services berät Katharina Weghmann Kund_innen auf der ganzen Welt. In erster Linie geht es ihr darum, Integrität fundiert zu messen und Unternehmenskulturen zu schaffen, in welchen ethisches Handeln, Hinweisgeberschutz und Verantwortungsbewusstsein die soziale Norm sind. Ihre jahrelange Forschung und Promotion an der Columbia-University festigten ihren Glauben an die eigene Mission: der Wirtschaftsethik in einer Zeit voller Korruptions- und Betrugsskandale zu einem Comeback zu verhelfen. Weghmann unterrichtet nebenbei an Universitäten in New York und Deutschland, um sowohl mit Lehre als auch Beratung einen Beitrag zu einer Wirtschaftswelt ohne Korruption, Betrug und Verantwortungslosigkeit zu leisten. (Credit: Nikita Teryoshin)

Katharina Weghmann, Executive Director, Ernst & Young Fraud Investigation & Dispute Services

Als Executive Director bei Ernst & Young Fraud Investigation & Dispute Services berät Katharina Weghmann Kund_innen auf der ganzen Welt. In erster Linie geht es ihr darum, Integrität fundiert zu messen und Unternehmenskulturen zu schaffen, in welchen ethisches Handeln, Hinweisgeberschutz und Verantwortungsbewusstsein die soziale Norm sind. Ihre jahrelange Forschung und Promotion an der Columbia-University festigten ihren Glauben an die eigene Mission: der Wirtschaftsethik in einer Zeit voller Korruptions- und Betrugsskandale zu einem Comeback zu verhelfen. Weghmann unterrichtet nebenbei an Universitäten in New York und Deutschland, um sowohl mit Lehre als auch Beratung einen Beitrag zu einer Wirtschaftswelt ohne Korruption, Betrug und Verantwortungslosigkeit zu leisten.
(Credit: Nikita Teryoshin)

Janina Kugel ist Leiterin des Personalwesens und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Aktuell ist Kugel für mehr als 300.000 Mitarbeiter_innen weltweit verantwortlich und plant wichtige HR-Themen wie das Diversity-Management, soziale Innovationen, Umweltschutz, Gesundheitsmanagement und Sicherheit im Unternehmen. Daneben treibt sie das sogenannte „Unconscious Bias”-Training bei Siemens voran. Mit dieser Maßnahme soll der Beurteilungsprozess von Bewerber_innen möglichst fair und geschlechterneutral ablaufen und Personalentscheidungen objektiver werden. Auch außerhalb von Siemens unterstützt Kugel Diversity-Initiativen und gestaltet diese auch auf internationaler Ebene aktiv mit. Vor ihrem Einstieg bei Siemens im Jahr 2001 war Janina Kugel unter anderem in den Bereichen Human Resources, Corporate Executive Development und Business Transformation in Deutschland, Italien und China tätig. (Credit: Siemens AG München)

Janina Kugel, Personalvorständin Siemens AG

Janina Kugel ist Leiterin des Personalwesens und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Aktuell ist Kugel für mehr als 300.000 Mitarbeiter_innen weltweit verantwortlich und plant wichtige HR-Themen wie das Diversity-Management, soziale Innovationen, Umweltschutz, Gesundheitsmanagement und Sicherheit im Unternehmen. Daneben treibt sie das sogenannte „Unconscious Bias”-Training bei Siemens voran. Mit dieser Maßnahme soll der Beurteilungsprozess von Bewerber_innen möglichst fair und geschlechterneutral ablaufen und Personalentscheidungen objektiver werden. Auch außerhalb von Siemens unterstützt Kugel Diversity-Initiativen und gestaltet diese auch auf internationaler Ebene aktiv mit. Vor ihrem Einstieg bei Siemens im Jahr 2001 war Janina Kugel unter anderem in den Bereichen Human Resources, Corporate Executive Development und Business Transformation in Deutschland, Italien und China tätig.
(Credit: Siemens AG München)

Schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende Flexibilität frustrieren viele. Daher haben Anna Kaiser und Jana Tepe 2014 „Tandemploy“ gegründet, damit mittelständische Unternehmen genauso wie Dax-Konzerne mit der Software neue Anregungen für ihre Strukturen und Arbeitsmodelle bekommen – denn die digitale Wirtschaft ist ständig im Wandel. Für Kaiser und Tepe ist die flexible und kollaborative Arbeitswelt eine Grundvoraussetzung, um als Unternehmen heute noch agil und aktiv – und damit wirtschaftlich erfolgreich – zu bleiben. Genau dieses Schema setzen sie auch in ihrer Firma um und haben so die starre 40-Stunden-Stelle durch ein flexibles Arbeitszeitmodell in interdisziplinären Teams ersetzt. Die Geschäftsführung teilen sich die beiden durch Jobsharing. (Credit: Tandemploy)

Anna Kaiser und Jana Tepe, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen Tandemploy

Schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende Flexibilität frustrieren viele. Daher haben Anna Kaiser und Jana Tepe 2014 „Tandemploy“ gegründet, damit mittelständische Unternehmen genauso wie Dax-Konzerne mit der Software neue Anregungen für ihre Strukturen und Arbeitsmodelle bekommen – denn die digitale Wirtschaft ist ständig im Wandel. Für Kaiser und Tepe ist die flexible und kollaborative Arbeitswelt eine Grundvoraussetzung, um als Unternehmen heute noch agil und aktiv – und damit wirtschaftlich erfolgreich – zu bleiben. Genau dieses Schema setzen sie auch in ihrer Firma um und haben so die starre 40-Stunden-Stelle durch ein flexibles Arbeitszeitmodell in interdisziplinären Teams ersetzt. Die Geschäftsführung teilen sich die beiden durch Jobsharing.
(Credit: Tandemploy)

Ise Bosch ist eine Enkelin und Erbin des Unternehmers Robert Bosch. Sie wuchs mit fünf Geschwistern in Stuttgart auf. Mit ihrem Vermögen will sie anderen Menschen helfen und die Gesellschaft verändern, sie sagt: „Für mich bedeutet mein Erbe auch, soziale Verantwortung zu übernehmen“. Dabei geht es ihr vor allem um die Akzeptanz von Minderheiten. Als Gründerin und Geschäftsführerin der Dreilinden gGmbH setzt sich Bosch gegen Diskriminierung und Gewalt aufgrund von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung ein. Die studierte Musikerin und Historikerin ist außerdem Mitbegründerin der Frauenstiftung „Filia“, die Frauen in zahlreichen Projekten weltweit fördert. (Credit: Lucas Wahl)

Ise Bosch, Gründerin und Geschäftsführerin Dreilinden gGmbH

Ise Bosch ist eine Enkelin und Erbin des Unternehmers Robert Bosch. Sie wuchs mit fünf Geschwistern in Stuttgart auf. Mit ihrem Vermögen will sie anderen Menschen helfen und die Gesellschaft verändern, sie sagt: „Für mich bedeutet mein Erbe auch, soziale Verantwortung zu übernehmen“. Dabei geht es ihr vor allem um die Akzeptanz von Minderheiten. Als Gründerin und Geschäftsführerin der Dreilinden gGmbH setzt sich Bosch gegen Diskriminierung und Gewalt aufgrund von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung ein. Die studierte Musikerin und Historikerin ist außerdem Mitbegründerin der Frauenstiftung „Filia“, die Frauen in zahlreichen Projekten weltweit fördert.
(Credit: Lucas Wahl)

Seit 2015 leitet Isabelle Sonnenfeld das „Google News Lab“ für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In ihrer Position arbeitet sie mit Verlagen, deren Redaktionen und Journalist_innen, sowie Medien-Startups zusammen, um Innovation im digitalen Journalismus zu fördern. Wichtige Themen sind unter anderem Datenjournalismus, Desinformation und die Förderung des journalistischen Nachwuchses. Die Vielfalt in der Medienbranche ist ein weiteres Schwerpunktthema, das sie gemeinsam mit dem Verein „Neue deutsche Medienmacher e.V.“, dem Deutschen Journalisten-Verband und „Dverse Media“ vorantreibt. Gemeinsam mit David Noel hat sie 2015 die Event- und Podcastreihe „Role Models“ ins Leben gerufen: Die beiden sprechen mit bemerkenswerten, erfolgreichen Frauen, deren Geschichten und Lebenswege mutig und inspirierend sind. (Credit: Jennifer Fey)

Isabelle Sonnenfeld, Leiterin des Google News Lab für die DACH-Region

Seit 2015 leitet Isabelle Sonnenfeld das „Google News Lab“ für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In ihrer Position arbeitet sie mit Verlagen, deren Redaktionen und Journalist_innen, sowie Medien-Startups zusammen, um Innovation im digitalen Journalismus zu fördern. Wichtige Themen sind unter anderem Datenjournalismus, Desinformation und die Förderung des journalistischen Nachwuchses. Die Vielfalt in der Medienbranche ist ein weiteres Schwerpunktthema, das sie gemeinsam mit dem Verein „Neue deutsche Medienmacher e.V.“, dem Deutschen Journalisten-Verband und „Dverse Media“ vorantreibt. Gemeinsam mit David Noel hat sie 2015 die Event- und Podcastreihe „Role Models“ ins Leben gerufen: Die beiden sprechen mit bemerkenswerten, erfolgreichen Frauen, deren Geschichten und Lebenswege mutig und inspirierend sind.
(Credit: Jennifer Fey)

Wie baut man die Brücke zwischen Karriere und Familie, wenn man beide Herausforderungen meistern will? Für das Thema Work-Life-Balance engagiert sich die Familienforscherin, Politikerin und Unternehmerin Gisela Erler seit vielen Jahren. Sie leitete eines der ersten Modellprojekte zu Tagesmüttern und ist die Hauptautorin des „Müttermanifests“ der Grünen, das 1986 heftige Diskussionen über die Rolle von Müttern in der Gesellschaft auslöste. 1992 gründete sie mit ihrem Unternehmen „Familienservice” den deutschlandweit größten Dienstleister für Firmen rund Vereinbarkeits-Fragestellungen. Auch in ihrem Amt als Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg stößt sie wichtige Debatten zu Geschlechterfragen an. Ihre Aufgabe ist es, die Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen auszubauen und zu stärken, im Sinne der Politik des Gehörtwerdens. (Credit: Landesregierung Baden-Wüttemberg)

Gisela Erler, Forscherin, Politikerin und Unternehmerin

Wie baut man die Brücke zwischen Karriere und Familie, wenn man beide Herausforderungen meistern will? Für das Thema Work-Life-Balance engagiert sich die Familienforscherin, Politikerin und Unternehmerin Gisela Erler seit vielen Jahren. Sie leitete eines der ersten Modellprojekte zu Tagesmüttern und ist die Hauptautorin des „Müttermanifests“ der Grünen, das 1986 heftige Diskussionen über die Rolle von Müttern in der Gesellschaft auslöste. 1992 gründete sie mit ihrem Unternehmen „Familienservice” den deutschlandweit größten Dienstleister für Firmen rund Vereinbarkeits-Fragestellungen. Auch in ihrem Amt als Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg stößt sie wichtige Debatten zu Geschlechterfragen an. Ihre Aufgabe ist es, die Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen auszubauen und zu stärken, im Sinne der Politik des Gehörtwerdens.
(Credit: Landesregierung Baden-Wüttemberg)

Hila Azadzoy gehört zum Gründungsteam von „Kiron Open Higher Education“. Das 2015 gegründete, mehrfach ausgezeichnete soziale Startup verfolgt das Ziel, bestehende Barrieren auf dem Weg zur Hochschulbildung für Geflüchtete mittels digitaler Lern- und Unterstützungsangebote abzubauen. Als Head of Academics prägt Azadzoy die fortschreitende Entwicklung von Kirons akademischem Programm, begründete über 50 strategisch relevante Partnerschaften im In- und Ausland und hat über 2,5 Millionen Euro für den Aufbau der Organisation eingeworben. Kiron hat über 3000 Studierende im Programm und ist in Deutschland, Jordanien und Libanon aktiv. Azadzoy ist Preisträgerin des „Digital Female Leader Awards“, TedX-Speakerin und engagiert sich ehrenamtlich für das Kinderhilfswerk „Visions for Children e.V.“. (Credit: Privat)

Hila Azadzoy, Mitgründerin und Head of Academics, Kiron Open Higher Education

Hila Azadzoy gehört zum Gründungsteam von „Kiron Open Higher Education“. Das 2015 gegründete, mehrfach ausgezeichnete soziale Startup verfolgt das Ziel, bestehende Barrieren auf dem Weg zur Hochschulbildung für Geflüchtete mittels digitaler Lern- und Unterstützungsangebote abzubauen. Als Head of Academics prägt Azadzoy die fortschreitende Entwicklung von Kirons akademischem Programm, begründete über 50 strategisch relevante Partnerschaften im In- und Ausland und hat über 2,5 Millionen Euro für den Aufbau der Organisation eingeworben. Kiron hat über 3000 Studierende im Programm und ist in Deutschland, Jordanien und Libanon aktiv. Azadzoy ist Preisträgerin des „Digital Female Leader Awards“, TedX-Speakerin und engagiert sich ehrenamtlich für das Kinderhilfswerk „Visions for Children e.V.“.
(Credit: Privat)

Warum ignoriert die Ökonomie noch immer die haus- und familienbezogenen Arbeiten, die vor allem Frauen leisten? Dieser Frage geht Ina Praetorius, feministische Theologin und Ethikerin, seit vielen Jahren nach. Sie fordert einen neuen gesellschaftlichen Ansatz: „Wirtschaft ist Care“ heißt der Verein, den sie 2016 mit anderen Frauen gegründet hat, ebenso hat sie das Netzwerk „Care Revolution“ mit-initiiert. Ihre wissenschaftliche Arbeit geht von der Frage aus, warum ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern unbezahlt in so genannten Privatsphären geleistet werden, in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vorkommen, und welche Folgen diese Auslassung hat. Ihre Forderung: Jede Arbeit, die der Gesellschaft nützt, egal ob privat oder öffentlich, muss anerkannt werden. Daher setzt sich Praetorius auch für ein Grundeinkommen ein. (Credit: Katja Nideröst)

Dr. Ina Praetorius, Theologin, Ethikerin und Autorin

Warum ignoriert die Ökonomie noch immer die haus- und familienbezogenen Arbeiten, die vor allem Frauen leisten? Dieser Frage geht Ina Praetorius, feministische Theologin und Ethikerin, seit vielen Jahren nach. Sie fordert einen neuen gesellschaftlichen Ansatz: „Wirtschaft ist Care“ heißt der Verein, den sie 2016 mit anderen Frauen gegründet hat, ebenso hat sie das Netzwerk „Care Revolution“ mit-initiiert. Ihre wissenschaftliche Arbeit geht von der Frage aus, warum ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern unbezahlt in so genannten Privatsphären geleistet werden, in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vorkommen, und welche Folgen diese Auslassung hat. Ihre Forderung: Jede Arbeit, die der Gesellschaft nützt, egal ob privat oder öffentlich, muss anerkannt werden. Daher setzt sich Praetorius auch für ein Grundeinkommen ein.
(Credit: Katja Nideröst)

Seit der Gründung 2015 ist Elisa Naranjo bei Einhorn – einem sozialen Startup, das nachhaltig produzierte Kondome verkauft. Ziel des Unternehmens ist es, Design mit Fairstainability-Kriterien zu vereinen. Die Hälfte des Gewinns geht an soziale und nachhaltige Projekte. Als Head of Fairstainability kümmert sich Elisa Naranjo in erster Linie um Nachhaltigkeit und geht der Frage nach, wie Unternehmen für mehr globale Gerechtigkeit sorgen können. So konnte sie Transparenz, gerechte Löhne und Umweltschutz nach und nach in der gesamten Lieferkette erreichen. Darüber hinaus ist Naranjo im Gehaltsrat von Einhorn und hat die langfristige Perspektive des Unternehmens im Blick. In Kopenhagen hat sie Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit studiert. (Credit: Maya Byskov)

Elisa Naranjo, Head of Fairstainability Einhorn

Seit der Gründung 2015 ist Elisa Naranjo bei Einhorn – einem sozialen Startup, das nachhaltig produzierte Kondome verkauft. Ziel des Unternehmens ist es, Design mit Fairstainability-Kriterien zu vereinen. Die Hälfte des Gewinns geht an soziale und nachhaltige Projekte. Als Head of Fairstainability kümmert sich Elisa Naranjo in erster Linie um Nachhaltigkeit und geht der Frage nach, wie Unternehmen für mehr globale Gerechtigkeit sorgen können. So konnte sie Transparenz, gerechte Löhne und Umweltschutz nach und nach in der gesamten Lieferkette erreichen. Darüber hinaus ist Naranjo im Gehaltsrat von Einhorn und hat die langfristige Perspektive des Unternehmens im Blick. In Kopenhagen hat sie Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit studiert.
(Credit: Maya Byskov)

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