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31.03.2016

11:18 Uhr

Tui

Spanien-Boom macht Türkei-Einbruch wett

Die steigende Nachfrage vor allem nach Spanien-Reisen stimmt den Touristikkonzern Tui optimistisch. Trotz des Einbruchs bei den Türkei-Buchungen will das Unternehmen seine Wachstumsziele in diesem Jahr erreichen.

Positive Halbzeitbilanz

Tui trotzt den Terror-Sorgen: Aktie im Aufwind

Positive Halbzeitbilanz: Tui trotzt den Terror-Sorgen: Aktie im Aufwind

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HannoverDer weltgrößte Reisekonzern Tui kann den Einbruch bei den Türkei-Buchungen mit Zuwächsen bei anderen Urlaubszielen bisher wettmachen. Für die Hauptreisezeit im Sommer lägen die Buchungen bislang zwei Prozent höher als vor einem Jahr, teilte der Thomas-Cook-Konkurrent am Donnerstag in Hannover mit. Während die Nachfrage nach Türkei-Reisen nach den Terroranschlägen in dem Land den Angaben zufolge weiter verhalten bleibt, gibt es Zuwächse vor allem für Spanien samt den Balearen und den Kanarischen Inseln. Dort ist Tui mit eigenen Hotels besonders stark vertreten.

Zugleich baut Tui sein Programm mit Fernreisen aus, wo Mexiko, die Dominikanische Republik und Jamaika zu den beliebtesten Zielen zählten. Zuwächse verzeichne zudem das Kreuzfahrtenprogramm, das von einer hohen Nachfrage nach dem neuen Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 5“ profitiere.

Tui mit Verlust: Türkei-Buchungen brechen ein

Tui mit Verlust

Türkei-Buchungen brechen ein

Die Terroranschläge und andere Krisen bremsen die Reiselust der Deutschen. Beim Marktführer Tui brechen die Buchungen für die Türkei deutlich ein. Dennoch hält Konzernchef Fritz Joussen an seinen Jahreszielen fest.

Neue Zahlen zur Türkei wollte der Veranstalter nicht nennen. Im Februar hatte Tui-Chef Fritz Joussen für das Land am Bosporus einen Buchungseinbruch von 40 Prozent gemeldet, nachdem bei einem Anschlag in Istanbul elf Deutsche ums Leben gekommen waren. Der Konzern setzt daher mehr Flugzeuge zu anderen Zielen ein und hat sich zusätzliche Hotelkapazitäten an anderen Mittelmeerzielen gesichert.

Für die Wintersaison meldete Tui stabile Gästezahlen. Joussen sieht den Konzern auf Kurs, seinen um Sondereffekte und Währungskurse bereinigten operativen Gewinn im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr um mindestens zehn Prozent zu steigern.

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