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18.02.2016

16:18 Uhr

Uber

Fahrdienst macht in China Milliarden-Verluste

Die starke Konkurrenz in China kostete den Fahrdienstleister Uber 2015 gut eine Milliarde Dollar. Der Konzern wirft einem Mitbewerber vor, mit Dumpingpreisen den Markt zu ruinieren – und will aggressiver expandieren.

In den USA ist Uber profitabel. Doch in China liefert sich der Fahrdienstleister einen erbitterten Preiskrieg mit dem Konkurrenten Didi Kuaidi. Reuters

Taxi-Konkurrenz

In den USA ist Uber profitabel. Doch in China liefert sich der Fahrdienstleister einen erbitterten Preiskrieg mit dem Konkurrenten Didi Kuaidi.

SchanghaiDer harte Kampf um Marktanteile in China kostet den Mitfahrdienst Uber Milliarden. „Wir sind in den USA profitabel, aber wir verlieren mehr als eine Milliarde Dollar im Jahr in China“, sagte Uber-Chef Travis Kalanick dem kanadischen IT-Onlinemagazin „Betakit“. Der private Taxi-Dienst liefert sich in China mit dem lokalen Anbieter Didi Kuaidi ein heißes Gefecht um Marktanteile. Das von den Technologie-Firmen Tencent und Alibaba finanzierte Unternehmen ist dort mit Abstand der größte Uber-Rivale.

Uber China erklärte, Didi Kuaidi gebe deutlich mehr für die Gewinnung von Kunden aus als Konkurrenten in Amerika und ruiniere damit das Geschäft. Didi Kuaidi wies die Vorwürfe zurück und betonte, das Unternehmen profitiere von seiner Größe.

Die Chinesen sind nach eigenen Angaben in 400 Städten der Volksrepublik unterwegs, in etwa der Hälfte davon profitabel. Uber betreibt seinen Fahrdienst derzeit in gut 40 chinesischen Metropolen, bis zum Ende des Jahres sollen es 100 sein.

Von

rtr

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