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10.05.2011

13:51 Uhr

Umfrage

US-Firmen bauen Geschäft in Deutschland aus

Viele amerikanische Unternehmen wollen in Deutschland neue Arbeitsplätze schaffen. Die Kurzarbeit ist ein dabei ein wichtiger Standortfaktor. Doch auch die Amerikaner sehen Probleme wie Überalterung und Fachkräftemangel.

Amerikanische Unternehmen fühlen sich wohl in Deutschland. Quelle: dpa

Amerikanische Unternehmen fühlen sich wohl in Deutschland.

BerlinDie in Deutschland tätigen US-Unternehmen erwarten nach einer Umfrage in diesem Jahr gute Geschäfte. 87 Prozent rechnen demnach mit wachsenden Umsätzen. 58 Prozent wollen ihre Investitionen steigern und rund die Hälfte will neue Leute einstellen, wie eine Befragung ergab, die die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) und die Boston Consulting Group am Dienstag in Berlin präsentierten. Teilgenommen hatten zu Jahresbeginn 107 US-Firmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 120 Milliarden Euro und mehr als 320.000 Beschäftigten am deutschen Standort.

Im vergangenen Jahr hatten demnach 82 Prozent beim Umsatz zugelegt. Nur 36 Prozent bauten ihre Belegschaft aus, was die Autoren auf die Kurzarbeit zurückführten, die in der Krise größere Entlassungen verhindert habe. US-Investoren sehen demnach die Kurzarbeit als Wettbewerbsvorteil Deutschlands, ebenso das Lohnniveau. Risiken sähen die Unternehmen in der Alterung der Gesellschaft und im Fachkräftemangel.

Von

dpa

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