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19.05.2011

16:55 Uhr

Umsatz-Studie

Große Konzerne enteilen den kleinen

VonUlf Sommer

Mit 1,28 Billionen Euro haben die 100 größten deutschen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr so viel umgesetzt wie noch nie. as geht aus Berechnungen des Handelsblatts in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Bilanzierung und Prüfung (CBP)hervor.

Der VW-Konzern erobert die Spitzenposition. Quelle: dpa

Der VW-Konzern erobert die Spitzenposition.

Düsseldorf2010 kamen danach 110 Milliarden Euro mehr zusammen als im Krisenjahr 2009 - und sogar 80 Milliarden Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007. Mit überdurchschnittlichen Gewinnsteigerungen ragen die klassischen Industriesparten Chemie und Automobil hervor.

Mit einem Umsatzsprung von 21 Prozent und einem Rekordgewinn von 7,2 Milliarden Euro baute Volkswagen seine Spitzenposition weiter aus. Daimler schob sich am Versorger Eon auf Platz zwei vorbei.BASF erzielte mit 26 Prozent den größten Umsatzsprung unter den Top 10.

Wenn es um Nettogewinne und Rentabilität geht, liegen die Dax-Konzerne weit vorn. Sie verdienten unter dem Strich 53 Milliarden Euro und damit zwölf Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007. Davon sind die übrigen Konzerne noch weit entfernt. Den mittelgroßen Unternehmen im MDax, die 2010 in der Summe 6,6 Milliarden Euro netto verdienten,fehlt bis zum Spitzengewinnjahr 2007 noch ein Viertel desGewinns, den kleineren im SDaxsind von ihrem Rekordjahrsogar noch fast 70 Prozententfernt.

Bei der Rentabilität gibt es ein nie dagewesenes Gefälle.Die Dax-Konzerne arbeiten nur ein Jahr nach der Krise so profitabel wie nie. Bei ihnen blieben mit jedem Euro Umsatz 5,4 Cent Reingewinn hängen. Hingegen erreichen die Firmen im MDax nur Durchschnittsrenditen von 2,6 Prozent und im SDax 3,2 Prozent.

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