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03.01.2013

06:23 Uhr

Umsatzrückgang

Börse kann von Kurssprung des Dax nicht profitieren

Die Kursgewinne der deutschen Aktienindizes freuen die Anleger – aber nicht die Börse. Der Handelsumsatz der Deutschen Börse brach im vergangenen Jahr deutlich ein.

Händler im Frankfurter Saal der Deutschen Börse. dpa

Händler im Frankfurter Saal der Deutschen Börse.

FrankfurtDie Zurückhaltung der Investoren hat im vergangenen Jahr deutliche Spuren in der Bilanz der Deutschen Börse hinterlassen. Der Umsatz auf dem Computersystem Xetra und im Parketthandel der Börse Frankfurt sank um 24 Prozent auf 1,13 Billionen Euro, wie Deutschlands größter Börsenbetreiber mitteilte. Der Leitindex Dax hat 2012 zwar um 29 Prozent zugelegt. Die Umsätze blieben jedoch deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück, weil viele Anleger wegen der Euro-Schuldenkrise und der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ihr Pulver trocken hielten.

Wegen der Zurückhaltung der Investoren, die auch anderen Börsenbetreibern zu schaffen macht, hatte der Frankfurter Konzern nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal seine Jahresziele kassiert. Auch im Dezember setzte sich der Abwärtstrend fort: Auf Xetra ging der Orderbuchumsatz um rund ein Viertel auf 62,5 Milliarden Euro zurück. Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Dezember war die Deutsche Bank mit 3,5 Milliarden Euro, im MDax hatte der Handelskonzern Metro mit 390 Millionen Euro die Nase vorn.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

Die Derivate-Tochter Eurex, die wichtigste Sparte der Deutschen Börse, verzeichnete 2012 ebenfalls Rückgänge, die allerdings nicht ganz so kräftig ausfielen wie im Aktien-Bereich. Auf Eurex wurden im vergangenen Jahr pro Tag durchschnittlich neun Millionen Kontrakte gehandelt - ein Minus von rund 19 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.01.2013, 07:53 Uhr

Die Umsätze in den " Dark-Pools " sollte man ruhig mitzählen !

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