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14.04.2014

07:23 Uhr

Unister

Betreiber von „fluege.de“ sucht nach Käufer

Unister betreibt Webseiten für Reisen und Finanzprodukte, zum Beispiel die Portale fluege.de und ab-in-den-urlaub.de. Jetzt sucht das Unternehmen nach einem Käufer. Der Preis dürfte bei bis zu 1,5 Milliarden Euro liegen.

Screenshot des Portals „fluege.de“: Auch mit Prominenten wirbt Unister für seine Angebote. www.fluege.de

Screenshot des Portals „fluege.de“: Auch mit Prominenten wirbt Unister für seine Angebote.

New YorkDie Leipziger Unister Holding, ein Betreiber von Webportalen für Reisen und Finanzprodukte, hat informierten Personen zufolge die Investmentbank Jefferies mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Das Unternehmen, das mit Prominenten wie Fußballprofi Michael Ballack Kunden auf Websites wie das Ferienbuchungs-Portal ab-in-den-urlaub.de lockt, dürfte mit bis zu 1,5 Milliarden Euro bewertet werden, sagte eine der Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind.

Unister werde wahrscheinlich in erster Linie auf das Interesse von Beteiligungsgesellschaft stoßen, sagten die Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten. Webportale mit einem breiten Publikum an Verbrauchern werden für Käufer zunehmend attraktiv, da die Online-Werbung ausgereifter wird und immer mehr Transaktionen über das Internet abgewickelt werden.

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Jefferies hatte die Deutsche Telekom im November dem Verkauf der Scout24 Holding an die Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman für etwa 1,5 Milliarden Euro zugestimmt. Scout24 betreibt Portale für Kleinanzeigen, darunter für Immobilien und die Partnersuche.

Sprecher von Unister und Jeffries lehnten eine Stellungnahme ab. Unister mit Sitz in Leipzig wurde im Jahre 2002 von Thomas Wagner gegründet. Der 35-jährige Studienabbrecher ist noch immer Eigentümer des Geschäfts mit rund 1800 Angestellten. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Peter Zimmermann.

Kommentare (2)

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14.04.2014, 16:27 Uhr

1.500.000.000 € für was? Wirtschaftlichkeit? Ruf?

In Deutschland gibt es ca. 10.000 Reisebüros, die bis heute noch den größten Teil der Reisen betreuen. Man nehme die 1,5 Mrd Euro und teile diese durch die 10.000 Reisebüros. Heraus käme eine fiktive Bewertung der Reisebüros von 150.000 Euro. Jede Hausbank würde da aber einen Lachanfall bekommen. Wenn jemand die 1,5 Mrd Euro investieren sollte, ist er entweder der größte Depp oder ein mutiger Zocker.

Account gelöscht!

15.04.2014, 12:00 Uhr

da hat Herr RM wohl die begrenzte Vorstellungskraft als Inhaber einer stationären Vertriebsstätte, auch Reisebüro genannt, von denen 85% eher in einem desolaten Zustand sind. Nicht zuletzt weil sie leider jeden Trend eines Onlinevertriebs ignorieren und die Entwicklung als vorübergehende Erscheinung einstufen. Aber auch die Dinos mußten schon schlechte Erfahrungen machen......

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