Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.01.2003

08:00 Uhr

Das Jahr 2000 hätte den Anfang vom Ende für Intel bedeuten können: Gerade als ohnehin die Kundenaufträge einbrachen, verkündete Erzrivale AMD auch noch, den schnellsten Chip der Welt zu produzieren. Doch Intel hatte längst die Saat für das Comeback gesät. Der Marktführer verdoppelte im Jahr 2000 die Investitionen in Forschung und Entwicklung, 2001 kamen nochmal 21 Prozent obendrauf.

Heute hat der Konzern aus Santa Clara die Technologie-Führerschaft zurückerobert: „Ein durchschnittlicher Intel-Chip kostet 155 Dollar, fast dreimal so viel wie ein mittlerer AMD-Chip von 55 Dollar“, sagt Mark Edelstone, Analyst bei Morgan Stanley. Und es geht weiter: Durch die Verwendung größerer Wafer, aus denen die Chips geschnitten werden, verdoppelte Intel Anfang 2002 annähernd die Kapazitäten der meisten Werke und senkte die Produktionskosten um 30 Prozent – diesen Schritt wird AMD erst 2005 machen können. In diesem Jahr wird Intel den Zwischenraum zwischen den Transistoren bei seinen leistungsfähigsten Chips um ein Drittel senken. Folge: mehr Transistoren auf einem Chip und damit mehr Leistung.

Doch es gibt noch einen Grund für den guten Cash-Flow im Hause Intel. Finanzvorstand Andy Bryant gibt offen zu: „Wir versuchen diesen zu maximieren, auch wenn das den Verzicht auf buchhalterische Gewinne bedeutet.“

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×