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26.01.2015

17:11 Uhr

US-Spielzeugherstelller

Mattel-Chef geht nach Misere

„Barbie“ und „Hot Wheels“ haben nichts gebracht: Der US-Spielzeugproduzent Mattel musste zuletzt erhebliche Umsatzeinbußen einstecken und zog nun Konsequenzen. Konzernchef Bryan Stockton nahm den Hut.

Barbie-Puppen in einem Schaufenster in Kalifornien: Bryan Stockton ist nicht länger Chef beim Spielzeugproduzenten Mattel. Reuters

Barbie-Puppen in einem Schaufenster in Kalifornien: Bryan Stockton ist nicht länger Chef beim Spielzeugproduzenten Mattel.

El SegundoDer US-Spielzeug-Riese Mattel sucht nach einem Gewinneinbruch im Weihnachtsgeschäft einen neuen Chef. Im vergangenen Quartal waren die Erträge im Jahresvergleich um 60 Prozent auf knapp 150 Millionen Dollar eingebrochen, wie Mattel am Montag mitteilte. Auslöser waren unter anderem Belastungen durch die Integration des im vergangenen Jahr gekauften Bauklötze-Anbieters Mega Brands. Mattel will mit der 460 Millionen Dollar schweren Übernahme Lego angreifen.

Der Umsatz sank im vergangenen Quartal um sechs Prozent auf 1,99 Milliarden Dollar. Mattel macht bereits seit einiger Zeit zu schaffen, dass viele Kinder sich mehr für elektronische Geräte interessieren und weniger für klassisches Spielzeug. Für den zurückgetretenen Konzernlenker Bryan Stockton sprang nun vorübergehend der frühere Pepsi-Chef Christopher Sinclair ein.

Von

dpa

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