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19.01.2005

09:00 Uhr

Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

Heterogene Entwicklung in den Segmenten der Publikumszeitschriften

Wie der VDZ - Verband Deutscher Zeitschriftenverleger mitteilt, haben sich die Auflagen der deutschen Publikumszeitschriften im IV. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahr in der Summe stabil entwickelt.

Nach Auswertung der Auflagenmeldungen von 406 Titeln im VDZ-Auflagendienst stieg die Summe der verkauften Auflage aller erfassten Titel gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent. Die Auflagenentwicklung in den einzelnen Zeitschriftensegmenten und bei den einzelnen Titeln verlief dabei sehr heterogen.

Mehr Exemplare als noch im Vorjahr verkauften insbesondere die Wissensmagazine (+ 7,7 Prozent), die monatlichen Frauenzeitschriften (+ 4,3 Prozent), die IT- und Telekommunikationszeitschriften (+ 2,0 Prozent) und die Programmzeitschriften (+ 1,4 Prozent). Dabei spielten teilweise auch neue Titel wie TV Digital (1 301 010 verkaufte Exemplare) eine wichtige Rolle. Stabile Auflagen erzielten die Segmente der 14täglichen Frauenzeitschriften, der Elternzeitschriften, der Jugendzeitschriften, der Reisemagazine sowie der Wirtschaftsmagazine. Viele Zeitschriften haben aber auch weiterhin mit der zurückhaltenden Konsumhaltung der Verbraucher zu kämpfen. Wie ein Sprecher des VDZ mitteilte, spürten die Verlage im Handel auch weiterhin die anhaltende Nachfrageschwäche des privaten Konsums.

Bei den aktuellen Wochen- und Nachrichtenmagazinen verkaufte der Stern im zurückliegenden Quartal 1 090 755 Exemplare (+ 2,3 Prozent), Der Spiegel 1.075.946 Exemplare (- 2,9 Prozent) und Focus 752 527 Exemplare (- 1,8 Prozent).

Der VDZ-Auflagendienst mit der Gesamtübersicht über die verkauften Auflagen aller einzelnen Titel und Segmente ist abrufbar.

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