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18.01.2005

09:00 Uhr

Vertriebsweg

Die Kosmetikkette Body Shop setzt auf den Direktverkauf über "Body Parties"

"The Body Shop" will den Tupper-Parties Konkurrenz machen. Die Kosmetikkette lädt in deutsche Wohnzimmer zu Home Parties ein.

Das berichtet die Zeitung NEWS Frankfurt (Verlagsgruppe Handelsblatt) in der heutigen Ausgabe. Noch im Laufe des Jahres werde in Deutschland und Österreich der Vertriebsarm "The Body Shop at Home" starten, sagte Elisabeth Weyermann, Sprecherin von Body Shop Deutschland, gegenüber NEWS Frankfurt.

Vorbild ist der Erfolg mit dem Konzept in Großbritannien. Dort gibt es den Direktverkauf der Körperpflegeprodukte per Party bereits seit mehr als zehn Jahren. Nach Informationen von NEWS Frankfurt ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2004/2005 der Umsatz mit den Home Parties um ein Viertel gestiegen. Mehr als 100 000 so genannte "Body Partys" werden jährlich in Großbritannien veranstaltet und machen so rund zehn Prozent vom Gesamtumsatz.

Neben der Einführung des Direktvertriebes in Deutschland und Österreich will Body Shop Deutschland in den kommenden zwei Jahren in der Alpenrepublik die Anzahl seiner Geschäfte verdoppeln. Bisher hat die Gesellschaft dort zehn Läden. In Deutschland, wo Body Shop über 97 Filialen verfügt - die Hälfte auf Franchise-Basis - ist eine weitere Ausbreitung allerdings vorerst nicht geplant. Zuletzt hatte man hier vor allen Läden im Osten der Republik eröffnet.

Für das laufende Geschäftsjahr, das Ende Februar endet, erwartet Body Shop Deutschland bundesweit einen Umsatz von knapp sechs Millionen Euro. Er liege damit in etwa auf Vorjahresniveau, kommentiert Sprecherin Weyermann. Allerdings sei das Weihnachtsgeschäft exzellent gelaufen. Im Dezember stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund acht Prozent.

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