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13.09.2014

15:05 Uhr

Verzockte Millionen

Finanzskandal kostet Greenpeace tausende Geldgeber

Greenpeace verliert Unterstützer. Mehrere tausend Fördermitglieder haben die Umweltschutzorganisation nach Bekanntwerden eines Finanzskandals um verzockte Millionen verlassen. Immerhin dämpfen Neueintritte den Schaden.

Die deutsche Sektion der Umweltschutzorganisation Greenpeace muss nach Bekanntwerden eines Finanzskandals bei der Mutterorganisation den Verlust tausender Geldgeber verkraften. dpa

Die deutsche Sektion der Umweltschutzorganisation Greenpeace muss nach Bekanntwerden eines Finanzskandals bei der Mutterorganisation den Verlust tausender Geldgeber verkraften.

BerlinDie deutsche Sektion der Umweltschutzorganisation Greenpeace muss nach Bekanntwerden eines Finanzskandals bei der Mutterorganisation den Verlust tausender Geldgeber verkraften. Von Mitte Juni bis Ende August hätten 7328 Fördermitglieder gekündigt, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Davon seien aber nur 2446 Kündigungen explizit mit den missratenen Spekulationen begründet worden.

Da aber seit Mitte Juni zugleich 4075 neue Fördermitglieder gewonnen worden seien, habe man unterm Strich nur 3253 Mitglieder verloren. Insgesamt hat Greenpeace noch rund 590 000 Förderer in Deutschland.

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Für eine vom Geld der Spender abhängige Organisation wie Greenpeace ist es ein sehr unangenehmer Vorfall: Mehrere Millionen Euro sind verloren. Ein Mitarbeiter der Amsterdamer Zentrale hatte auf riskante Finanzgeschäfte gesetzt.

Bei Währungsgeschäften war in der Amsterdamer Zentrale ein Verlust von 3,8 Millionen Euro verursacht worden. Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung von Greenpeace International hatte auf sinkende Eurokurse bei Termingeschäften gesetzt - der Kurs stieg aber.

Von

dpa

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