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10.11.2012

13:11 Uhr

Vikram Pandit

„Goldener Handschlag“ für Ex-Citigroup-Chef

Der zurückgetretene Citigroup-Chef Vikram Pandit bekommt nun doch eine zweistellige Millionenabfindung. Erst im April verweigerten ihm die Investoren noch ein Vergütungspaket in Höhe von 15 Millionen Dollar.   

Doch noch ein versöhnliches Ende mit seinem einstigen Arbeitgeber: Ex-Citigroup-Chef Vikram Pandit. dapd

Doch noch ein versöhnliches Ende mit seinem einstigen Arbeitgeber: Ex-Citigroup-Chef Vikram Pandit.

New YorkZunächst sah es nicht danach aus, als könnte der Ex-Citigroup-Chef Vikram Pandit noch mit einer Abfindung seines ehemaligen Arbeitgebers rechnen. Doch am Freitag gab die drittgrößte US-Bank bekannt, Pandit und seinem ebenfalls vergangenen Monat zurückgetretenen Stellvertreter John Havens den Abschied mit jeweils 15,5 Millionen Dollar zu versüßen. Zunächst hatte ein Bericht der Bank an die Aufsichtsbehörden Zweifel an einer Abfindung aufkommen lassen.

Die Zahlungen sollten unter anderem die Fortschritte widerspiegeln, die die Bank 2012 gemacht habe, erklärte Citigroup. Auch die Arbeit der beiden Manager in den vergangenen Jahren werde damit gewürdigt.
Pandit hatte nach langen Querelen mit dem Verwaltungsrat über den Kurs des Geldhauses im Oktober den Hut genommen. Er galt als einer der bestbezahltesten Banker an der Wall Street. Allein der Verkauf seiner Hedgefonds-Firma Old Lane Partners an die Citigroup spülte ihm 165 Millionen Dollar in den Geldbeutel.

In den Jahren der Finanzkrise unmittelbar nach der Rettung von Citi begnügte sich Pandit zwar mit einem symbolischen Gehalt von einem Dollar. Doch 2011 war die Bescheidenheit vorbei: Für das vergangene Jahr erhielt der Top-Manager insgesamt rund 15 Millionen Dollar, der größte Teil davon Bonuszahlungen und Aktienoptionen.

Die Investoren erteilten ihm dafür auf der Hauptversammlung im April eine schallende Ohrfeige, als sie das Vergütungspaket mehrheitlich ablehnten. Das Votum war zwar nicht bindend, fachte die Spannungen innerhalb der Bank aber nur noch mehr an, wie Insider berichteten.

Von

rtr

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