Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.05.2015

00:51 Uhr

Visa und Mastercard

Starker Dollar bedrängt Kreditkarten-Anbieter

Der weltgrößte Kreditkarten-Anbieter Visa hat ebenso wie sein Rivale Mastercard unter dem Dollarkurs zu leiden. Doch auch eine ganz bestimmte Bezahl-Gepflogenheit in den USA drückt auf die Quartalszahlen.

Einige Kreditkarten-Unternehmen erheben verschiedene Grundgebühren. dpa

Visa-Kreditkarte

Einige Kreditkarten-Unternehmen erheben verschiedene Grundgebühren.

Bangalore/Foster CityDer weltgrößte Kreditkarten-Anbieter Visa hat zum Jahresauftakt bessere Geschäfte gemacht als erwartet. Im zweiten Geschäftsquartal von bis Ende März legten die Erträge um acht Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,4 Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Unter dem Strich fiel der Gewinn allerdings leicht von 1,56 auf 1,55 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel gab die Visa-Aktie knapp zwei Prozent nach.

Visa macht der starke Dollar zu schaffen, der im Ausland erzielte Einnahmen bei Umrechnung in die heimische Währung verringert. Zudem setzte dem US-Konzern der Rückgang der Ölpreise zu, der sich in niedrigeren Benzinrechnungen für die Verbraucher niederschlägt und damit die Umsätze bei Visa-Kunden drückt. In den USA ist es üblich, an der Tankstelle mit Kreditkarte zu bezahlen.

Günstige Steuereffekte hatten dagegen MasterCard zu einem Gewinnplus verholfen. Der Überschuss stieg im vergangenen Quartal um 17 Prozent auf 1,02 Milliarden Dollar. Der Nettoumsatz des weltweit Branchenzweiten legte um 2,7 Prozent auf 2,23 Milliarden Dollar zu.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×